Börse Tokio schließt etwas leichter
Nachdem sich die Lage um den Syrien-Konflikt wieder etwas beruhigt hat, richtet sich das Interesse der Anleger wieder vermehrt auf Fundamentaldaten, hieß es aus dem Handel. Dabei dürfte besonders die Sitzung der US-Notenbank Fed in der nächsten Woche von Interesse sein.
Zudem hatte sich die positive Börsenstimmung, nach der Bekanntgabe, dass Tokio Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2020 werde, wieder abgekühlt. Gewinnmitnahmen und ein stärkerer Yen führten zu einem leichten Verlust an dem Tokioter Aktienmarkt zu Handelsschluss.
Konjunkturseitig hatten sich die hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Maschinenbauaufträge in Japan wenig auf die Kurse ausgewirkt. Im Juli sind die japanischen Maschinenbauaufträge - mit Ausnahme der für Schiffe und von Stromunternehmen - um 0,025 Prozent gesunken, während Ökonomen mit einem Rückgang um über zwei Prozent gerechnet hatten.
Anteilsscheine von Apple-Zulieferern ermäßigten sich den zweiten Tag in Folge, nachdem die veröffentlichten neuen iPhone-Modelle einige Experten enttäuscht hatten. Daikin Industries um deutliche 1,52 Prozent auf 5.190,0 Yen. Murata Manufacturing sackten gar um 3,12 Prozent auf 6.820,0 Yen ab.
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