Tischler-Ausbildung

Benko arbeitet als Schreiner im Knast

Mann im Anzug mit Bart schaut ernst nach rechts, grauer Hintergrund, Holzwand rechts.
© APA/EXPA/JOHANN GRODER
Ex-Milliardär beschäftigt sich in Innsbrucker Gefängnis mit Holzbau
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Innsbruck. Der Innsbrucker Ziegelstadel, so wird die Justizanstalt im Volksmund genannt, ist seit rund einem Jahr die neue Adresse von Ex-Milliardär René Benko. Dort sitzt er nur wenige Kilometer von der Luxusvilla in Innsbruck-Igls ein, in welche eine Diebesbande zum wiederholten Mal eindringen wollte. Vielleicht sieht er die Verbrecher bald im

Gefängnis. Benko selbst befindet sich in Untersuchungshaft, in einem Prozess wurde der Ex-Signa-Boss vom Obersten Gerichtshof rechtskräftig schuldig gesprochen. Die verhängte Haftstrafe von zwei Jahren wurde aber aufgehoben – die Strafhöhe muss am Landesgericht Innsbruck neu verhandelt werden. Auch ein weiterer Prozess erwartet Benko, der seit Jänner 2025 in U-Haft sitzt (zuerst saß er diese in Wien ab). Es geht um wertvolle Jagdwaffen, die er laut WKStA den Gläubigern entzogen haben soll.

Ausbildung. Wenn sich Benko nicht gerade auf seine juristischen Auseinandersetzungen vorbereitet, dann zimmert er im Gefängnis. Er macht dort eine Ausbildung als Schreiner. Da derzeit laut seinem Anwalt "keine neuen Ermittlungsstränge bzw. substanzielle Neuerungen dazukommen", bestünde die Möglichkeit für Benko einer Beschäftigung nachzugehen, so der Anwalt in einem Statement gegenüber des Trend.

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