St. Pölten

Frequency: Aufregung um Sex-Attacke

Frequency: Aufregung um Sex-Attacke
© APA/HERBERT P. OCZERET
Die an sich höchst positive Stimmung bei Mega-Festival wird von einigen negativen Umständen überschattet.
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So sorgt das Bekanntwerden einer Vergewaltigung für Sorge und Unruhe unter den weiblichen Besuchern: Ein Wiener hatte sich an einer Oberösterreicherin (30) vergangen. Die Frau hatte sich spätnachts auf Freitag im Zelt geirrt. Das soll der 43-Jährige brutal ausgenützt haben.

Als das Opfer sich nach der Sex-Attacke nicht rührte, verständigte der mutmaßliche Täter die Rettung. Gegenüber der Polizei gab er an, die Frau in diesem Zustand in seinem Zelt vorgefunden zu haben. Beide waren stark betrunken – die Ermittlungen laufen.

90 Besucher mussten ins Spital gebracht werden
Auch die Nacht auf Samstag verlief für die Rettung arbeitsintensiv. Rund 400 Mal (seit Beginn des Festivals bereits 2.000 Mal) mussten sie helfen.

Zum Großteil wurden die Verletzten wegen kleiner Schnittwunden, Prellungen, Verstauchungen, Knochenbrüche und Insektenstiche an den Stützpunkten des Roten Kreuzes am Areal verarztet. 90 Patienten mussten zur weiteren Behandlung oder Abklärung ins Landesklinikum nach St. Pölten gebracht werden. Für die Größe der Veranstaltung liegen die polizeilichen Vorfälle – vorwiegend Diebstähle – aber im Rahmen, beruhigt das Stadtpolizeikommando.

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