Brisante Kontakte

Verfassungsschutz prüft Berliner Linke

Elif Eralp (Die Linke)
© picture alliance / Volodymyr Sindieiev
Die Spitzenkandidatin der Linken, Elif Eralp (45), steht mit ihrer Partei im Visier des Verfassungsschutzes: BfV-Chef Sinan Selen sagte bei der Anhörung der Geheimdienstchefs im Bundestag, man müsse "bestimmte lokale Kennverhältnisse sehr genau anschauen".
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Vom Verfassungsschutz soll nun geprüft werden, ob Eralp und der Abgeordnete Ferat Kocak (47) Kontakte zu Extremisten und Terrorgruppen haben.

Am Wahlabend, dem 20. September, waren Clan-Chef Issa Remmo und der als Terror-Unterstützer geführte Ibrahim Ibrahim auf einer Linken-Party. Eralp war bis 2025 Mitglied der linksextremen Roten Hilfe. Das belegen Handbücher des Abgeordnetenhauses. Dieser Verein sammelte Spenden für RAF-Terroristin Daniela Klette. Die Partei betont, Eralp sei vor der Nominierung ausgetreten.

Kontakte zu PKK-Unterstützern?

Im August traf Eralp eine kurdische Delegation, darunter Mitglieder des NAV Berlin, berichtet nun die BILD. Behörden werten den Verein als Tarnorganisation der verbotenen kurdischen Organisation PKK. Besonders brisant: Kocak sprach sich bei einer Bundestagsrede gegen ein PKK-Verbot aus. Zu den Kontakten mit der PKK wollte sich Eralp auf BILD-Anfrage nicht äußern. Im Wahlkampf wollte sie übrigens den Berliner Verfassungsschutz abschaffen.

Die Linke wurde bei der Wahl mit 25,7 Prozent stärkste Kraft. Eralp gewann Friedrichshain-Kreuzberg 1 direkt. SPD und Grüne sondieren mit ihr über eine Regierungsbildung.

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