Schon um 15.00 Uhr hatten sich zahlreiche Demonstranten in der Wiener Innenstadt eingefunden, der Verkehr war lahmgelegt, nur noch mit der U-Bahn kam man verlässlich von A nach B.
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Die Demonstranten skandierten unter anderem "Wessen Uni? Unsere Uni." oe24 ist live vor Ort bei den Demonstrationen und zeigt alle Live-Bilder auf oe24.TV
Mega-Demo in Wien
In Wien herrscht Ausnahmezustand. Der komplette Ressel-Park war um kurz nach 15.00 Uhr bereits rappelvoll. Es wird wohl eine der größten Demonstrationen der letzten Jahre.
Bis zu 20.000 auf der Straße
Insgesamt werden bis zu 20.000 erwartet, die auf die Straße gehen. Das Motto lautet "#UnisRetten".
Es gibt weniger Geld
Auslöser der Proteste ist die Bekanntgabe des nächsten Dreijahresbudgets der 23 öffentlichen Unis vom Wochenende. In den Jahren 2028 bis 2030 bekommen sie 16 Mrd. Euro und damit etwa so viel wie in der laufenden Leistungsvereinbarungsperiode, die uniko hatte allein zur Abdeckung der Teuerung 18 Mrd. Euro gefordert. Die Rektorinnen und Rektoren haben als Reaktion den Abbau jeder zehnten Stelle angekündigt und vor Einschnitten in Lehre, Forschung und bei der medizinischen Versorgung an den Uni-Kliniken gewarnt. Die ÖH befürchtet Verschlechterungen beim Studienangebot.
Im Wissenschaftsressort relativiert man die Ankündigungen: Die Unis könnten autonom darüber entscheiden, welche Stellen nachbesetzt werden sollten und welche "vielleicht nicht mehr zeitgemäß" seien, spielte Ministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) den Ball zurück. Durch Pensionierungen würden außerdem bis 2030 rund 4.000 Posten frei.
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