Die Mondfinsternis beginnt bereits um 3.23 Uhr MESZ mit dem Eintritt in den Halbschatten der Erde. Zu diesem Zeitpunkt ist der Effekt allerdings noch kaum zu erkennen.
Deutlich interessanter wird es ab 4.33 Uhr: Dann erreicht der Mond den Kernschatten der Erde und beginnt sich sichtbar zu verfinstern. Der Erdtrabant wird dabei immer dunkler – gleichzeitig nähert er sich am österreichischen Himmel dem Horizont.
Das Maximum der Finsternis wird um 6.13 Uhr MESZ erreicht. Zu diesem Zeitpunkt sind in Österreich je nach Standort bereits sehr tiefe Horizontlagen erreicht. Besonders wichtig ist deshalb ein möglichst freier Blick nach Westen.
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Fast eine totale Mondfinsternis
Der Mond verschwindet bei diesem Ereignis nicht vollständig im Erdschatten. Mit einem Anteil von mehr als 93 Prozent handelt es sich aber um eine fast totale Mondfinsternis.
Während der Finsternis kann der Mond zudem rötlich erscheinen. Der Grund dafür ist Sonnenlicht, das durch die Erdatmosphäre in Richtung Mond gestreut wird. Vor allem die roten Lichtanteile können dabei den verfinsterten Mond erreichen.
Warum der Mond plötzlich rot wird
Bei einer Mondfinsternis steht die Erde genau zwischen Sonne und Mond. Der Erdtrabant befindet sich dadurch im Schatten der Erde.
Ganz dunkel wird er trotzdem nicht: Die Erdatmosphäre lenkt einen Teil des Sonnenlichts in den Erdschatten. Dabei werden blaue Lichtanteile stärker herausgefiltert, während rötliches Licht den Mond erreichen kann. Dadurch entsteht der typische rötliche Schimmer.
In Österreich entscheidet der Standort
Wer die Finsternis beobachten möchte, sollte sich deshalb einen Platz mit möglichst freier Sicht Richtung Westen suchen. Gebäude, Berge oder andere Hindernisse können den Blick auf den tief stehenden Mond versperren.
Ein Fernglas ist nicht zwingend notwendig. Mit freiem Auge lässt sich die zunehmende Verfinsterung ebenfalls beobachten.
Für Österreich heißt es damit vor allem: Wecker stellen und früh nach draußen schauen. Denn lange bleibt der Mond an diesem Morgen nicht mehr am Himmel.
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