Didi Kühbauer führte den LASK vergangenes Jahr aus dem Tabellenkeller noch zum Sensations-Double. Damit verdiente man sich den Platz in der Champions-League-Quali gegen Celtic Glasgow.
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Nach der 0:3-Niederlage in Schottland und dem 0:1-Rückstand im Rückspiel glaubte kaum noch einer an den Aufstieg. Nicht so der Erfolgscoach, der scheinbar Aufholjagden besonders liebt. Vor wenigen Tagen verlängerte er seinen Vertrag in Linz bis 2029. Nach dem historischen Aufstieg in die CL-Ligaphase lobte er seine Kicker: "Das Double war Brutalität. Das hier ist ein Märchen oder Hollywood-Film. Heute haben sie das Meisterstück abgeliefert", so der Linzer Meistermacher.
Neben dem sportlich historischen Highlight des LASK, Österreich nach einem Jahr Pause wieder in der Champions League vertreten wird, können die Verantwortlichen beim Meister über einen unglaublichen Geldregen freuen. Unfassbare 18,62 Millionen Euro schüttet die UEFA alleine als Startgeld in der Ligaphase aus. Auch pro Sieg (2,1 Millionen Euro) und Remis (700.000 Euro) gibt es extra Geld.
Vom Fast-Konkurs in die Königsklasse
Selbst wenn man ohne einen einzigen Punkt die Ligaphase verlassen muss, geht der Geldregen weiter. Je nach Endplatzierung gibt es eine zusätzliche Verteilung und auch aus dem Marktpool erhalten die Oberösterreicher noch einen erfreulichen Betrag ausgezahlt. Einnahmen durch Ticketverkäufe und Merchandise sind noch nicht mit einberechnet. Insgesamt haben Experten ausgerechnet, dass es für die Linzer durch die Teilnahme 28 Millionen Euro abcashen wird.
Vor gerade einmal dreizehn Jahren drohte dem Traditionsverein sogar der Konkurs, als CEO Siegmund Gruber damals mit den "Freunden des LASK" zur Rettung eilte, dachte niemand daran, dass man so schnell an die Spitze Europas kommen könnte. Doch nun steht man in der Königsklasse und wartet auf Duelle mit Harry Kane & Co.
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