ÖBB-Sparpaket: Diese NÖ-Projekte verzögern sich

Die ÖBB unterwegs.
© ÖBB/Christian Zenger
Die ÖBB müssen 1,6 Milliarden Euro bis 2031 einsparen — und Niederösterreich spürt das deutlich. Mehrere Großprojekte verschieben sich.
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Die Flughafenspange kommt erst 2037 — zwei Jahre später als geplant. OE24 berichtete darüber.

Zwischen Meidling und Mödling

Auch der viergleisige Ausbau zwischen Meidling und Mödling verschiebt sich auf 2037. Bitter für tausende Pendler!

Ärgernis auf der Franz-Josefs-Bahn

Die Modernisierung inklusive zweigleisigem Ausbau kommt erst 2034 statt 2033.

Bahnhöfe betroffen

Kirchstetten, Böheimkirchen und Purkersdorf Zentrum (alle Bezirk St. Pölten) verzögern sich ebenfalls. Purkersdorf sogar bis Ende 2037!

Probleme auf der Weststrecke

Auf der Strecke Herzogenburg–St. Pölten erfolgt der Ausbau erst 2036 statt 2034. Und punkto Schleife Ebenfurth: statt 2028 kommt diese erst 2032.

Es gibt auch Positiva

Der Semmering-Basistunnel (2029), die Traisentalbahn-Elektrifizierung (2027) und der Bahnhof Himberg (2026) bleiben im Plan. Die Nordbahn solll sogar drei Jahre früher fertig werden - mit 100 Millionen Euro Ersparnis!

Politische Reaktion

Angesichts der Verzögerungen bei ÖBB-Projekten in Niederösterreich, kritisiert Georg Ecker, Landtagsabgeordneter und Verkehrssprecher der Grünen Niederösterreich:

"SPÖ-Minister Hanke hungert die Bahn wieder aus und baut mit dem Geld Transit-Autobahnen. Das ist der falsche Weg und ein Hohn für die Pendlerinnen und Pendler, die mit täglichen Problemen auf den Zugstrecken in der Ostregion zu kämpfen haben. Investitionen in die Bahn rechnen sich mehrfach: bessere Bedingungen für Pendler, große Wertschöpfung in Österreich, da viele Zulieferbetriebe aus Österreich kommen und klimafreundliche Mobilität. Die SPÖ ist mit dieser Betonpolitik nicht nur klimapolitisch auf dem Holzweg, sondern auch wirtschaftspolitisch."

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