Nachlöscharbeiten

Feuerwehr hat Föhrenwalder Brand "im Griff"

Zwei Feuerwehrleute bekämpfen einen Waldbrand und bearbeiten den Waldboden mit Werkzeugen.
© APA/BFK NEUNKIRCHEN
Die Lage beim Brand im niederösterreichischen Föhrenwald hat sich am Sonntag weiter entspannt. Örtliche Feuerwehren löschen alle Glutnester, um schon bald "Brand aus" vermelden zu können.
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Bei dem Großbrand im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) in Niederösterreich hat sich die Lage am Sonntag weiter entspannt. Vereinzelt flammen zwar noch Glutnester auf, diese können von den örtlichen Feuerwehren jedoch rasch wieder gelöscht werden, erläuterte Patrik Lechner vom Bezirksfeuerwehrkommando auf APA-Anfrage. "Wir haben das im Griff. Es schaut super aus", betonte er. Bis zum endgültigen "Brand aus" werde es aber wohl noch einige Tage dauern.

Ein Feuerwehrmann löscht mit einem Schlauch Glutnester im verkohlten Wald, dahinter ein Feuerwehrauto.
Der Großbrand im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld (NÖ-Bezirk Neunkirchen) ist weitgehend unter Kontrolle. © APA/BFK NEUNKIRCHEN

Die Nachlöscharbeiten waren am Sonntag weiterhin voll im Gang und auch Kontrollfahrten über die abgebrannten Flächen wurden durchgeführt. Im Einsatz waren nur noch die örtlichen Feuerwehren, sagte Lechner. Die zur Unterstützung hinzugezogenen Einheiten konnten wie geplant am Samstagabend abziehen, nachdem um 18.00 Uhr bereits der Bezirksführungsstab aufgelöst worden war. Betroffen waren von dem Feuer insgesamt rund 64 Hektar.

Einsatz läuft seit Freitagmittag

Der Großbrand im Föhrenwald war Freitagmittag ausgebrochen und hatte einen Großeinsatz mit über 830 Feuerwehrmitgliedern und elf Hubschraubern erforderlich gemacht. Die Katastralgemeinde Neusiedl am Steinfeld wurde kurzzeitig evakuiert, weil sich die Flammen in Richtung der Wohnhäuser ausbreiteten. Die rund 250 Betroffenen konnten aber noch am selben Abend wieder zurück nach Hause, nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht wurde.

Fünf Einsatzkräfte mussten medizinisch an Ort und Stelle versorgt werden. Die Ursache für das Feuer stand vorerst nicht fest. Betroffen war ein anderes Gebiet als beim Brand in der Vorwoche, der sich auf rund 100 Hektar ausgedehnt hatte. Dieser soll laut Polizei durch Phosphor in Munitionsteilen einer Ende des Zweiten Weltkrieges gesprengten Fabrik ausgelöst worden sein. Das Feuer zählt zu den größten in Niederösterreich in den vergangenen Jahren. (APA)

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