Fit für die Zukunft
Neuer Masterplan für Gesundheit wirkt
Die Gesellschaft wird immer älter und der demografische Wandel fordert das Gesundheitssystem heraus. Bis zum Jahr 2040 wird knapp ein Drittel der Menschen in Niederösterreich über 65 Jahre alt sein. Mit dem ambitionierten Gesundheitsplan 2040+ wird die medizinische und pflegerische Versorgung im Land aber nicht nur langfristig abgesichert, sondern auch gezielt weiterentwickelt. Die ersten Maßnahmen zeigen bereits große Erfolge und bringen spürbare Erleichterungen für die Patientinnen und Patienten.
Reduziert OP-Wartezeiten für Kinder.
Ein voller Erfolg ist das Projekt "HNÖ hilft" im Landesklinikum Klosterneuburg. Hier wurde eine neue Möglichkeit für tagesklinische Eingriffe im HNO-Bereich für Kinder geschaffen. Rund 180 Kinder konnten dadurch bereits erfolgreich operiert werden, wodurch sich die Wartezeiten massiv verkürzt haben. Möglich wurde diese rasche Hilfe durch die kluge Bündelung der Geburtshilfe am Universitätsklinikum Tulln, wodurch in Klosterneuburg wertvolle Kapazitäten für die Kleinsten frei geworden sind.
Ausbau der Akutgeriatrie
Weil die Zahl der älteren Menschen in den nächsten Jahrzehnten deutlich steigen wird, investiert das Land massiv in die spezialisierte Altersmedizin. Die erweiterten Angebote der Akutgeriatrie und Remobilisation in den Landeskliniken Waidhofen an der Thaya, Melk, Mödling, Klosterneuburg und Stockerau unterstützen die Menschen optimal auf dem Weg zurück in den eigenen Alltag. Ein weiteres Highlight ist das Projekt "HerzMobil" am Universitätsklinikum Wiener Neustadt, das herzkranke Menschen nach dem Spitalsaufenthalt engmaschig betreut und dadurch Komplikationen frühzeitig verhindert.
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Neue NÖ Gesundheitsklinik Gmünd
Große Aufwertung gibt es auch für das Waldviertel. Die neue Gesundheitsklinik Gmünd bietet künftig an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr eine medizinische Erstversorgung durch hochqualifiziertes Notfallpersonal. Der bewährte Notarztstützpunkt inklusive dem Hubschrauberlandeplatz bleibt voll erhalten. Zudem entsteht ein modernes ambulantes OP-Zentrum für Eingriffe wie Augenoperationen oder orthopädische Eingriffe, die keinen langen Aufenthalt im Spital erfordern.
Modernes Versorgungsnetz für das Weinviertel
In Niederösterreich wird Gesundheit ganzheitlich und in Regionen gedacht. Ein Paradebeispiel dafür ist das Weinviertel, wo ein echtes Generationenprojekt entsteht. Die beiden Schwerpunktkliniken in Mistelbach und Stockerau bieten spezialisierte Spitzenmedizin durch routinierte Expertinnen und Experten. In Hollabrunn entsteht ein moderner Gesundheits- und Pflegecampus inklusive Ambulatorium und Frauengesundheits-Zentrum. Für den wichtigen Nachwuchs an Fachkräften sorgt ein neuer Ausbildungscampus in Korneuburg sowie die bestehende Krankenpflegeschule in Mistelbach. Ein dichtes Notarztstützpunkt-Netz und neue Primärversorgungszentren sichern die Region perfekt ab.
Hightech im Operationssaal
Auch technologisch setzt das Land neue Maßstäbe. Die roboterassistierte Chirurgie wird nach den Erfolgen in Wiener Neustadt und St. Pölten nun auch am Universitätsklinikum Krems etabliert. Das bedeutet noch mehr Präzision bei Operationen, maximale Sicherheit und eine schnellere Genesung. "Mit dem gezielten Ausbau der roboterassistierten Chirurgie setzen wir in Niederösterreich konsequent auf modernste Medizin zum Wohl unserer Landsleute", betont der für die Kliniken zuständige Landesrat Anton Kasser.
Für Entlastung in den Notaufnahmen sorgt unterdessen die Erstversorgungsambulanz im Landesklinikum Baden, die schnelle Hilfe außerhalb der klassischen Ordinationszeiten bietet. Ein riesiger Fortschritt gelingt zudem in der Krebstherapie. Das neue Tumornetzwerk NÖ bündelt die Expertise der besten Fachleute in gemeinsamen Online-Meetings, um für jede Patientin und jeden Patienten die perfekte Behandlungsstrategie festzulegen.
Abgerundet wird die Qualitätsoffensive durch den Ausbau der Palliativstationen in Hollabrunn und Amstetten sowie erweiterten Psychiatrie-Angeboten in St. Pölten und Tulln.
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