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Nach einem Spieltag zum Vergessen geht es für die SV Ried und den GAK am Freitag (19.30 Uhr/live Sky & im OE24-Live-Ticker) um einen Auftritt mit Symbolkraft. Liefern muss nach dem 0:8 bei Rapid vor allem der GAK, der Trainer Ferdinand Feldhofer nach dem Debakel dienstfrei stellte.
"Wir glauben an die Spieler, das Potenzial ist da. Am Sonntag ist einfach alles zusammengekommen", sagte Interimstrainer Joachim Standfest.
Der bisherige Co rückte am Montag zum Chef auf und geht im Innviertel in seine erste Bewerbungsrunde. Wie Club-Präsident Rene Ziesler erklärte, darf sich Standfest auch Hoffnungen auf einen fixen Verbleib an vorderster Front machen. Standfest, der im Jänner als Feldhofer-Assistent bei seinem Ex-Club anheuerte, ist es vorerst vorbehalten, mit den Rotjacken das Trauma von Hütteldorf abzuschütteln.
Lienhart glaubt trotz 0:8 an intakte Mannschaft
Spuren hinterließ das "erschreckende" Erlebnis nicht zuletzt bei ihm selbst in Form einer schlaflosen Nacht, berichtete Ex-Profi Standfest. "Man ist am Boden zerstört. Aber man lernt, wenn man lange dabei ist, damit umzugehen." Ärmel aufkrempeln lautet seine Devise. "Ich hatte auch das Gefühl, dass das die Mannschaft ähnlich sieht."
Die Analyse der Watsche war mit Dienstag abgeschlossen. An Arbeitsverweigerung aus besonderen Gründen glaubt Standfest, der im Oberhaus bereits den SCR Altach betreut hat, im Nachgang nicht. "Es gibt keinen Spieler auf der ganzen Welt, der gegen den Trainer spielt."
Auch Chefscout Lienhart, der in turbulenten Wochen Tino Wawra als sportlich Verantwortlicher vertritt, ging nach Einzelgesprächen mit allen Spielern versöhnlich mit der Truppe um: "Ich kann versichern, dass die Mannschaft nicht absichtlich 0:8 verloren hat. Die Mannschaft ist intakt und wird am Freitag ein ganz anderes Gesicht zeigen."
Ried will "dominant auftreten"
Mit drei Punkten nach drei Runden haben die Steirer zwei Zähler mehr auf dem Konto als Ried. Für die Wikinger galt es zuletzt ebenfalls einen Tiefschlag in Form eines 1:4 im Oberösterreich-Derby gegen den LASK zu verdauen. "Das Ergebnis gegen den LASK war natürlich enttäuschend, und wir wissen, dass wir besser auftreten müssen", sagte Trainer Mario Despotovic.
Die Ausgangslage ist klar. "Der GAK wird nach dem 0:8 gegen Rapid sehr giftig sein, aber auch wir müssen liefern und wollen unseren ersten Sieg einfahren", erklärte Rieds Neuzugang Oliver Sorg. Laut Despotovic ist beim Gegner durch den Trainerwechsel eine neue Situation entstanden, auf die man sich entsprechend vorbereiten müsse.
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Der Blick auf das eigene Spiel habe Priorität. "Wir wollen zu Hause dominant auftreten, uns viele Möglichkeiten erarbeiten und in den entscheidenden Situationen konsequenter sein." In der Vorsaison holte Ried in den beiden Heimspielen gegen den GAK insgesamt vier Punkte.
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