Zigaretten-Pause

Mutter verpasst ICE – ihre Kinder fahren allein weiter

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Nur kurz eine Zigarette rauchen – und plötzlich ist der Zug weg. Für eine Mutter in Mannheim wurde eine kurze Pause zum Schockmoment: Ihre beiden Kinder saßen noch im ICE und fuhren ohne sie weiter.
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In der Nacht zu Mittwoch hielt der ICE 617 am Mannheimer Hauptbahnhof. Die Mutter nutzte den kurzen Halt, um auf dem Bahnsteig eine Zigarette zu rauchen.

Doch als sie zurück zum Zug wollte, waren die Türen bereits geschlossen. Der ICE setzte sich in Bewegung – und mit ihm die beiden Kinder der Frau: ein erst acht Monate altes Baby und sein 13-jähriger Bruder.

Die Mutter meldete sich gegen 1.54 Uhr bei der Bundespolizei. Ihre Kinder waren inzwischen allein im Zug unterwegs – Richtung Stuttgart.

Polizei organisiert schnelle Rettungsaktion

Die Beamten reagierten sofort und verständigten den Zugchef sowie ihre Kollegen am Stuttgarter Hauptbahnhof.

Gegen 2.30 Uhr erreichte der ICE Stuttgart. Dort warteten bereits Bundespolizisten auf die beiden unfreiwilligen Alleinreisenden. Sie nahmen die Kinder in Empfang und kümmerten sich um sie, bis kurze Zeit später eine Angehörige die Geschwister wohlbehalten abholen konnte.

Am Ende ging also alles gut aus. Für die Mutter dürfte es trotzdem ein Moment gewesen sein, den sie so schnell nicht vergessen wird.

Und schon wieder passiert genau das

Besonders kurios: Erst vor wenigen Wochen sorgte ein fast identischer Fall für Schlagzeilen. Auch damals ging es um einen Elternteil, eine kurze Raucherpause und einen ICE, der ohne ihn weiterfuhr.

Damals traf es einen Vater: Er verpasste nach einer Zigarettenpause ebenfalls seinen Zug – während seine einjährige Tochter noch an Bord war und allein weiterfuhr.

Oe24 hatten über diesen Fall erst vor wenigen Wochen berichtet. Dass nun schon wieder ein Elternteil wegen einer Zigarette den Anschluss an den eigenen Zug verliert, wirkt fast wie ein Déjà-vu.

Der aktuelle Fall zeigt jedenfalls erneut, wie schnell aus "Ich bin gleich wieder da" ein echter Schreckmoment werden kann. Ein paar Minuten können bei einem Zughalt offenbar reichen – besonders dann, wenn die eigenen Kinder bereits im Waggon sitzen.

Diesmal endete die Geschichte glücklicherweise mit einem Happy End: Die beiden Kinder kamen sicher in Stuttgart an und konnten wenig später wieder von ihrer Familie in Empfang genommen werden.

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