Super-El-Niño
Kommt nach Hitze-Sommer der Eis-Winter?
Der Sommer 2026 ist der heißeste in der Messgeschichte. In Österreich wurde der Temperaturrekord gebrochen, das Mittelmeer ist über 30 Grad heiß und in mehreren Ländern lodern Waldbrände. Tausende Kilometer entfernt kehrt im Pazifik der El Niño zurück.
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Diesmal steht uns was richtig Heftiges bevor, wie Dominik Jung von "Merkur" betont. Laut Wetterdiensten droht der Super-El-Niño, seinen Höhepunkt mitten in unseren Winter zu haben. Das hat Einflüsse auf Europa.
Mittelmeer und Polarwirbel spielen eine wichtige Rolle
Laut Jung ist der El Niño nicht immer zuverlässig. Manchmal landet die Kälte in Mitteleuropa und manchmal zieht sie vorbei Richtung Nordamerika. Der Wetterexperte geht von einem milden und nassen Start in den Winter.
Jedoch könnte das warme Mittelmeer dieses Mal eine wichtige Rolle spielen. Jung schreibt: "Dieses warme Wasser ist purer Brennstoff". Wenn kalte Luft über das erhitzte Mittelmeer zieht, kommt nach Mitteleuropa Feuchte. Bei der richtigen Kaltluft könnte eine riesige Schneemenge auf uns kommen.
Zudem ist auch noch der Polarwirbel da. Der befindet sich hoch über dem Nordpol. Wenn er sich stabil dreht, bleibt die Eisluft oben fest. Ein starker El Niño kann es durcheinanderbringen. Erscheint er im Jänner oder Februar, zieht die kalte Arktis-Luft in wenigen Tagen nach Süden. Somit kann über die Nacht ein sanfter Winter richtig frostig werden.
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