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So stark wird Ihr Ort durch die Hitze belastet
Bis 1. August weisen laut Complexity Science Hub (CSH) insgesamt 373 Gemeinden und 22 Bezirke einen sehr hohen Hitzebelastungswert auf. 2024, im heißesten Jahr seit Messbeginn, hatten 25 Bezirke hohe Belastung verzeichnet - für das ganze Jahr. 2025 waren es lediglich 14.
Besonders betroffen sind Gemeinden in den Bundesländern Niederösterreich, Burgenland und Kärnten. 145 von jenen Gemeinden mit dem Belastungswert "sehr hoch" liegen in Niederösterreich. Das ist etwa ein Viertel der Gemeinden. Im Burgenland ist mit 97 sehr belasteten Gemeinden gar über die Hälfte vom Bundesland betroffen, ebenso in Kärnten mit 70 Gemeinden. Zudem lagen die zehn Gemeinden mit den meisten Hitzetagen alle in Kärnten.
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Hitze erhöht Sterblichkeit
Heuer ist die Hitzebelastung im Osten und Süden insgesamt weiterhin deutlich höher als im Westen, obwohl auch dort wesentlich mehr Hitzetage als in den vergangenen Jahren verzeichnet wurden, hieß es vom CSH. Der Hitzebelastungsindex berücksichtigt die Anzahl der Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grad und den Anteil der Bevölkerung über 65 Jahren.
Zwischen 2015 und 2022 erhöhte jeder zusätzliche Hitzetag die Sterblichkeit in österreichischen Bezirken um 2,4 Prozent pro 1.000 Einwohner, erläutern die Forschenden. Hitzewellen, also mehr als drei Hitzetage hintereinander, verdreifachen das Sterberisiko im Vergleich zu einzelnen Hitzetagen.
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Hitzewelle seit 61 Tagen
In Bregenz lief eine Hitzewelle seit 17. Juli zumindest bis (gestrigen) Sonntag und damit seit 61 Tagen durchgehend, teilte Geosphere Austria am Montag auf APA-Anfrage mit. An insgesamt sieben weiteren Orten im Burgenland, in Niederösterreich und Kärnten sind es 60 Tage. Die Messstellen Eisenstadt Nordost, Neusiedl am See, Bruckneudorf, Krems, Langenlois und Bad Vöslau sowie Ferlach weisen nämlich seit 18. Juli und zumindest bis 16. August eine Hitzewelle aus.
Eine solche Episode beginnt nach der Definition des tschechischen Meteorologen Jan Kysely, sobald an mindestens drei Tagen in Folge die Tageshöchsttemperatur 30 Grad nicht unterschreitet und dauert an, solange das kumulierte Mittel über die gesamte Periode bei 30 Grad oder mehr bleibt und an keinem Einzeltag die 25-Grad-Marke unterschritten wird. Das heißt daher nicht, dass es aktuell 60 Tage oder mehr ununterbrochen glühend heiß war. In Bregenz lagen 21 der 61 Tage unter 30 Grad (einer davon bei 25,1 Grad), sie wurden aber vom kumulierten Mittel getragen, sodass die Hitzewelle nicht unterbrochen wurde.
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