Rekord-Jahr

Intersport-Boss: "Sonntags-Öffnung in Wien"

Der Sporthändlerverbund Intersport hat das abgeschlossene Geschäftsjahr mit Superlativen beendet - und liebäugelt mit einer Sonntagsöffnung in Tourismusregionen.
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Ein Mann steht vor einem Intersport-Gebäude und hält ein modernes E-Bike.
Intersport CEO Franz Koll © Intersport

Der Sporthändlerverbund Intersport hat das abgeschlossene Geschäftsjahr 2025/26 mit Superlativen beendet. Der Österreich-Umsatz stieg um 6 Prozent auf 690 Mio. Euro, das sei ein Rekordumsatz. Auch das Ergebnis sei gewachsen. Das Onlinegeschäft habe um mehr als ein Drittel zugelegt. "Intersport ist stärker aufgestellt denn je", sagte Intersport-Austria-Chef Franz Koll  beim Jahrespressegespräch.

Für eine generelle Sonntagsöffnung ist Koll nicht, aber für Öffnungen in den Tourismusregionen. "Da würde ich auch Wien sehen. Da würde ich das schon begrüßen", sagte Koll auf Nachfrage. Intersport hat im Großraum Wien nur zehn Standorte, insgesamt sind es 280 in ganz Österreich.

Händler-Verbund knackt Miliarden-Umsatz-Grenze

Mit der Übernahme der Intersport-Slowenien-Gruppe im April wuchs der Händlerverbund auf mehr als 500 Standorte in zwölf Ländern und kommt nun auf einen Gruppenumsatz von rund einer Milliarde Euro. Die Intersport-Austria-Gruppe hat damit deutlich mehr Gewicht im weltweiten Verbund bekommen und ist nun die Nummer 3 nach Frankreich und Deutschland.

Mit der wachsenden "Muskelmasse" habe man weniger Margendruck, könne Synergien besser ausnutzen und Eigenmarken ausbauen. Auch gegenüber der Industrie könne der Händler so besser verhandeln. "Wir wollen die Konsumenten nicht mit höheren Preisen konfrontieren", sagte Koll.

Wintergeschäft lief sehr gut
Wintergeschäft lief sehr gut. © Getty Images

11 Prozent Plus bei Wintersport-Geschäft

Für die anstehende Wintersaison hofft Koll auf gute Wetterbedingungen. Das Geschäft sei "leider" sehr abhängig vom Wetter, sagte der Firmenchef. In der Saison 25/26 habe man Glück gehabt. Das Wintergeschäft fuhr ein Umsatzplus von 11 Prozent ein. Im Frühling sei das Radgeschäft gut gelaufen und sorgte für ein Wachstum von 7 Prozent. Inzwischen seien über 50 Prozent der verkauften Räder E-Bikes. Im Bereich Teamsport kurbelte die Fußball-WM die Umsätze an.

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