Insolvenz-Aus

Hard Rock Café muss für immer schließen

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Das insolvente Hard Rock Café in Innsbruck schließt. Dadurch verlieren 31 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz.
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Dies teilte der Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870) in einer Aussendung am Dienstag mit. Ausschlaggebend sei die negative wirtschaftliche Fortbestehensprognose, die sich durch den bevorstehenden Wegfall des Gastgartens in der Marie-Theresien-Straße weiter verschärfe.

Der von der Stadt Innsbruck angemietete Gastgarten mit rund 100 Sitzplätzen stünde voraussichtlich ab 31. Oktober nicht mehr zur Verfügung. Da die Außenplätze besonders umsatzstark seien, würde dadurch ein Umsatzrückgang von mehr als 25 Prozent vom Insolvenzverwalter erwartet. "Die tägliche Überprüfung der Umsatzerlöse seit dem 1. Oktober 2026 durch den Insolvenzverwalter bis zum aktuellen Zeitpunkt bestätigt den deutlichen Rückgang der Umsätze. Die Kosten-Erlösstruktur im Unternehmen ist nicht mehr stimmig, eine Fortführung des Betriebes während des Insolvenzverfahrens damit unmöglich", erklärte dazu Klaus Schaller, Leiter des KSV1870 in Tirol.

Aufgrund dieser Entwicklung und der negativen Prognose für die künftige Geschäftstätigkeit sei eine tragfähige Fortführung des Standorts durch den Insolvenzverwalter wirtschaftlich nicht darstellbar. Die Schließung des Hard Rock Cafe Innsbruck sei die logische Konsequenz.

600.000 Euro an Verbindlichkeiten

Die HRC IBK Betriebs GmbH hatte kürzlich am Landesgericht Innsbruck die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. © Getty Images

Die HRC IBK Betriebs GmbH hatte kürzlich am Landesgericht Innsbruck die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 600.000 Euro. Die Schuldnerin war bereits 2025 insolvent gewesen. Das damalige Insolvenzverfahren endete mit dem Abschluss eines Sanierungsplans. "Wie die Schuldnerin im Rahmen des neuerlichen Insolvenzeröffnungsantrages nunmehr mitteilt, können die vereinbarten Sanierungsplanraten in Zukunft nicht mehr bedient werden", hieß es in der Mitteilung des KSV1870. Laut Insolvenzeröffnungsantrag seien im Zeitraum Juli bis September 2026 die erzielten Erlöse um rund 20 Prozent unter den Vergleichswerten des Vorjahres gelegen. Ursache seien insbesondere die anhaltende Hitzeperiode sowie das infolge der Teuerung zurückhaltende Konsumverhalten gewesen.

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