Gleichzeitig machte sie enttäuschten SPÖ-Wählern ein Angebot. Während die SPÖ "mit sich selbst beschäftigt" sei, arbeiteten die Grünen "hart" an einer "weltoffenen Politik, die aktuell weltweit unter Druck" stehe.
Auch interessant
Der Sozialdemokratie hingegen fehle die Kraft, dafür zu kämpfen. Sie sei mit "Personalrochaden auf Raten" beschäftigt. "Wir Grünen sind die Alternative", betonte Gewessler. Auch in der Regierung sei es der SPÖ nicht gelungen, "einen fairen Beitrag der Superreichen" einzufordern.
Nach wie vor würden durch die "Lobbyisten der leistungslosen Einkommen" in der Industriellenvereinigung (IV), der Wirtschaftskammer (WKÖ) und der ÖVP "Steuerfluchtwege" für Superreiche und Millionenerben verteidigt. Gleichzeitig werde aber das Leben für die meisten hierzulande teurer und die Anpassung der Sozial- und Familienleistungen ausgesetzt. "Eine Mutter, die Teilzeit arbeitet, muss 700 Euro mehr zahlen, jemand, der Millionen erbt, nicht. Mit Gerechtigkeit hat das nichts zu tun."
Gewessler wirbt abermals für Erbschaftsmodell der Grünen
Gewessler warb abermals für das Modell der Grünen, demzufolge Erbschaften über einer Mio. Euro besteuert würden. Der Beitrag, der zu leisten ist, soll größer werden, je höher die Erbschaft ist, so die Grünen-Chefin: "Wer mehr hat, leistet einen größeren Beitrag." Eine faire Besteuerung sei "ein Gebot der Gerechtigkeit und ein Gebot der Stunde"', sagte Gewessler: "Wir werden hier nicht locker lassen."
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden