Koma-Gerüchte um Kim

Warnung vor Kims Schwester: ''Sie könnte schlimmste Diktatorin werden''

Kim Yo-Jong
© APA/AFP/KCNA VIA KNS/STR
Der nordkoreanische Diktator soll seit Tagen im Koma liegen. Eine kolportierte Nachfolgerin ist seite Schwester. Doch Experten warnen: sie könnte noch brutaler sein als ihr Bruder.
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Es gibt erneut Gerüchte um Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un. Laut einem südkoreanischen Diplomaten soll der 36-Jährige nun schon seit Tagen im Koma liegen.

Nun wurden wieder Spekulationen um eine mögliche Nachfolge laut. Die zuletzt immer stärker in Erscheinung getretene Kim Yo-jong, die Schwester von Machthaber Kim, wird schon seit längerem als mögliche Nachfolgerin an der Spitze des autoritär geführten Landes gehandelt. Sie ist eine der engsten Beraterinnen von Kim und zählt zu den einflussreichsten Frauen in dem abgeschotteten Land.

Nun werden immer öfter Stimmen laut, die vor ihr warnen. Gegenüber der "New York Post" erklärten Experten, dass die "ambitionierte und intelligente" Schwester von Kim die brutalste Diktatorin werden könnte, die das Land jemals gesehen hat. Der Ex-US-General David Maxwell erklärte dem Blatt: "Ich habe keine Beweise gesehen, keine Hinweis auf ihre mögliche Herrschaftsweise, aber meine Spekulation – gerade vor dem Hintergrund der Reputation und der Geschichte der Familie – ist die, dass sie mit eiserner Faust regieren würde."

Wie es um Kim Jong-un wirklich steht, ist nicht bekannt. Es gibt keine Beweise für die Koma-Gerüchte. Allerdings sollte man laut Maxwell stets davon ausgehen, dass "jeder Nachfolger schlimmer ist, als der Vorgänger".

Dass die Schwester des Machthabers in den letzten Monaten aber immer öfter ins Licht der Öffentlichkeit gerückt ist, ist Fakt. Für Sung-Yoon Lee, einem Professor an der US-Universität Tufts, steckt dahinter ein "Notfallplan".

Im März veröffentlichte sie erstmals eine politische Erklärung im eigenen Namen. Zwar ist Yo-jong offiziell nur ein wechselndes Mitglied des Politbüros der Arbeiterpartei, doch berief sie sich in einer Erklärung im Juni auf ihre "vom obersten Führer, von unserer Partei und vom Staat autorisierte Macht".

Es war auch Yo-jong, die vor zwei Monaten mit der "völligen Zerstörung" des "nutzlosen" gemeinsamen Verbindungsbüros mit Südkorea drohte. Kurz darauf ließ Pjöngjang das Büro dann in Schutt und Asche legen.

Kim Yo-jong
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Pence Kim Yo-jong
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