"Du bist alles"

Trump und seine Assistentin: Liebesbriefe sorgen für Wirbel

Ein Mann mit roter Mütze und eine Frau steigen aus einem Hubschrauber mit Reflexionen am Rumpf.
© APA/AFP/MANDEL NGAN
Sie reist mit Donald Trump im Präsidenten-Hubschrauber, begleitet ihn auf Auslandsreisen und soll rund um die Uhr für ihn erreichbar sein. Jetzt sorgt die ungewöhnlich enge Verbindung zwischen dem US-Präsidenten und seiner Assistentin Natalie Harp für neue Schlagzeilen.
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Natalie Harp (35) gilt als eine der loyalsten Mitarbeiterinnen im Umfeld des Präsidenten. Laut "New York Times" soll sie sieben Tage die Woche für Trump im Einsatz sein.

Zu ihren ungewöhnlichen Aufgaben gehört demnach auch, Trump unterwegs mit Informationen zu versorgen. Harp soll einen tragbaren Drucker bei sich haben und dem Präsidenten laufend ausgedruckte Artikel und Social-Media-Beiträge bringen.

"Mit meinem ganzen Herzen"

Für Aufsehen sorgen allerdings vor allem persönliche Briefe, die Harp an Trump geschrieben haben soll.

Nach einem Golfplatz-Besuch des Präsidenten in Schottland soll sie sich in einem Schreiben dafür entschuldigt haben, möglicherweise "peinlich" aufgefallen zu sein. "Ich möchte, dass zwischen uns immer alles in Ordnung ist", soll Harp darin geschrieben haben.

© The Washington Post via Getty Images

Besonders persönlich wird der Brief am Ende: "With all my heart, Natalie" – auf Deutsch: "Mit meinem ganzen Herzen, Natalie".

Laut Medienberichten soll sie Trump in einer weiteren Nachricht sogar geschrieben haben: "Du bist alles, was mir wichtig ist."

Bruder spricht von "ungesunder" Beziehung

Harps Bruder Preston äußerte sich gegenüber CNN bereits kritisch über die Nähe seiner Schwester zum Präsidenten. Er bezeichnete die Beziehung als "sehr ungesund" und sagte, sie sei regelrecht von Trump "fasziniert".

Frau steht in elegantem Raum mit goldverzierten Möbeln und Gemälden an den Wänden.
© The Washington Post via Getty Images

Die Verbindung der beiden reicht mehrere Jahre zurück. Harp lernte Trump demnach 2019 bei einem Fernsehauftritt kennen. Später holte er sie in sein Team.

Senator sorgt für neuen Wirbel

Neue Aufmerksamkeit bekam das Verhältnis nun durch einen Seitenhieb des demokratischen Senators Jon Ossoff aus Georgia.

Er stichelte am Wochenende gegen Trump und sagte, der Präsident wolle offenbar lieber "mit Natalie reisen", als seiner eigentlichen Arbeit nachzugehen.

Natalie Harp begleitet Donald Trump auf Schritt und Tritt. © The Washington Post via Getty Images

Das Trump-Lager reagierte prompt. Kommunikationschef Steven Cheung griff Ossoff scharf an und bezeichnete ihn als einen der "größten Verlierer in der Politik".

Die ungewöhnliche Nähe zwischen Trump und Harp sorgt damit erneut für Diskussionen in Washington. Was genau hinter den persönlichen Worten in ihren Briefen steckt, bleibt allerdings offen.

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