Umstrittener Ex-Politiker
Hetz-Plakate gegen Marcus Franz angebracht
Marcus Franz, Ex-ÖVPler, Ex-Nationalratsabgeordneter und Wiener Arzt, ist alles andere als unumstritten. Doch nun wurde der Hietzinger Internist zum Opfer einer Hetz-Aktion. In der Nähe seiner Ordination seien von Unbekannten Plakate aufgehängt worden, die ihn u.a. als "Fundamentalisten" bezeichnen.
"Achtung Fundamentalist!
Marcus Franz
... ist stolz auf seine sexuellen Übergriffe
... findet Homosexualität sei moralisch verwerflich
... spricht Frauen das Recht auf Abtreibung ab
... bezeichnet Kinderlosigkeit als amoralisch
... unterstützt rechtsextreme Gruppe.
Marcus Franz ist gegen die Selbstbestimmung von Menschen! Sei du gegen Marcus Franz!", ist darauf zu lesen.
Dieser Twitter Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Twitter“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
Anzeige erstattet
Der Ex-Politiker vermutet hinter der Plakat-Attacke "persönliche Hetze von Linken", wie er auf Twitter schreibt: "Das ist die linke Wirklichkeit - der Angriff auf Personen."
Marcus Franz erklärte, dass er gegen die Aktion selbstverständlich Anzeige erstatten werde. "Anwalt bereits informiert, Material gesichert. Ich werde weiter berichten, solche Vorgangsweisen müssen geahndet und geächtet werden. Bei persönlichen (und existenziellen) Angriffen hört die Meinungsfreiheit definitiv auf", so der Wiener Arzt auf Twitter.
Linke gegen Hetz-Plakate
Auf Twitter stimmten mehrere Personen, die sich selbst der politischen Linken zuordnen, überein, dass die Aktion zu weit gegangen ist. "Auch wenn meist sehr anderer Meinung, aber so was geht gar nicht und das tut mir leid für Sie", schrieb etwa Ulrike Docekal vom Verein für Konsumenteninformation.
Auch Stern-Redakteurin Sylvia Margret Steinitz kommentierte: "Wir haben hier schon oft über Marcus Franz diskutiert, meine Kelche mit ihm sind Legende. Aber das hier ist 1. strafbar, und 2. macht es mir Angst vor der österreichischen Linken, zu der ich mich selbst zähle."
Dieser Twitter Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Twitter“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden