Mehr FSME-Fälle
FSME-Impfung wirkt zu 99 Prozent
Das sollte vor der "Zecken-Saison" 2014 für Aufmerksamkeit sorgen: 2013 gab es in Österreich mit 98 registrierten FSME-Erkrankungen fast doppelt so viele wie im Jahr zuvor (52). Mehr als die Hälfte betraf über 50-Jährige, aber auch ein erst vier Wochen altes Baby erkrankte. Es gab zumindest einen Todesfall, teilten Experten vom Department für Virologie der MedUni Wien jetzt mit.
Impfen schützt!
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) als "Zeckenkrankheit" kann zu fast hundert Prozent durch die Immunisierung verhindert werden. In Österreich hatten 2005 88 Prozent der Bevölkerung zumindest eine Teilimpfung bekommen, die volle Durchimpfungsrate wurde mit 68 Prozent angegeben. Seither kam es zu einer Stagnation bzw. sogar zu einem geringen Rückgang bei den FSME-Impfraten.
Impfung für alle empfohlen
Hier die wichtigsten Informationen laut dem Österreichischen Impfplan 2014: "In Österreich ist kein Bundesland FSME-frei, daher ist die Impfung für alle in Österreich lebenden Personen zu empfehlen. Dies gilt auch für Reisende in österreichische Endemiegebiete oder in entsprechende Gebiete im Ausland. Die FSME Impfung schützt gegen alle bekannten FSME-Virus-Subtypen. (...) Die Effektivität der FSME-Impfung beträgt für - nach dem empfohlenen regulären Schema - geimpfte Personen etwa 99 Prozent in allen Altersgruppen", stellen die Experten in den aktuellen Empfehlungen fest.
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