Das musste Teamchef Toto Wolff bei Mercedes mit Lewis Hamilton und Nico Rosberg im WM-Kampf einst selbst hautnah miterleben. Mit seinen aktuellen Fahrern Kimi Antonelli und George Russell möchte der Wiener "so ausgewogen und so transparent wie nur möglich" sein, wie er am Rande des Grand Prix von Singapur versicherte, nachdem Vorwürfe wegen angeblicher Bevorzugung des Italieners aufgekommen waren.
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Wolff erinnerte an ein Gespräch mit dem viermaligen Weltmeister Alain Prost. Zu Beginn seiner Mercedes-Zeit suchte der Teamchef das Gespräch mit dem Franzosen, um zu erfahren, weshalb dessen längst legendäre Rivalität mit Ayrton Senna in den späten 1980er-Jahren bei McLaren so eskalierte.
Wolff über "irgendwelche Verrückte"
"Ich fragte: Nur so aus Interesse: Warum ist es zwischen dir und Senna so schiefgelaufen? Und er antwortete: Weil wir nie wussten, woran wir beim Team waren", erzählte Wolff. "Also habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, immer für Ausgewogenheit zu sorgen. Das war damals mit Lewis und Nico nicht einfach", erzählte er über das frühere Duell, das zum Giftzweikampf ausartete.
Antonelli führt aktuell die WM deutlich vor Russell an. Wolff kennt beide schon seit ihren Anfängen. Es sei "ziemlich ärgerlich, wenn irgendwelche Verrückten, die wirklich keine Ahnung davon haben, wie Beziehungen funktionieren, mit solchen Anschuldigungen kommen", sagte der Mercedes-Teamchef über den Vorwurf der Ungleichbehandlung.
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