Wasserknappheit

Wien dreht erstem Ort in NÖ das Wasser ab

Tiroler Wirt verlangt 5,90 Euro für gefiltertes Leitungswasser
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Die anhaltende Trockenheit und der außergewöhnlich hohe Wasserverbrauch sorgen nun auch in Niederösterreich für erste Einschränkungen.
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Besonders betroffen ist die Gemeinde Laab im Walde im Bezirk Mödling  mit rund 1.100 Einwohnern. Der Hauptwasserlieferant Wiener Wasser hat die Versorgung der Gemeinde vorübergehend eingestellt, um die Versorgung der Bundeshauptstadt sicherzustellen.

Laab im Walde wird deshalb bis auf Weiteres über die Triestingtaler Wasserleitung versorgt. Diese kann allerdings nur deutlich geringere Wassermengen liefern, weshalb die Gemeinde ihre Bevölkerung zum sofortigen Wassersparen aufgerufen hat. Ziel ist es, die Trinkwasserversorgung auch in den kommenden Tagen aufrechterhalten zu können.

Wasser sparen

Die Einwohner werden gebeten, Gartenbewässerungen auf das Notwendigste zu beschränken, Wasch- und Geschirrspülmaschinen nur voll beladen zu nutzen sowie auf private Autowäschen und das Befüllen von Pools oder Planschbecken zu verzichten. Auch im Alltag soll der Wasserverbrauch – etwa beim Duschen oder Kochen – möglichst gering gehalten werden.

Hintergrund der Maßnahme ist eine außergewöhnliche Belastung des Wiener Wassersystems. Nach Angaben der Gemeinde greift in solchen Situationen eine gesetzliche Regelung, wonach die Versorgung Wiens Vorrang hat. Die Drosselung der Wasserabgabe an Gemeinden entlang der Hochquellleitung bleibt vorerst aufrecht.

Auf ihrer Homepage gab die Gemeinde Laab bekannt, dass die Unterbrechung der Einspeisung aus der Wiener Hochquellleitung nach 24 Stunden wieder beendet wurde. Ersucht werde aber um einen weiterhin sparsamen und bewussten Umgang mit Trinkwasser.

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