Keine Kehrtwende

September war zu trocken und zu warm

Dürre Frankreich
© Reuters
Auch die Grundwasserpegel bleiben alarmierend niedrig.
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Zu warm und zu trocken: so beschreibt der aktuelle Wasserhaushaltsbericht die Lage. Die Pegelstände sind nach wie vor zu niedrig.

"Folgen weit über Sommer hinaus"

Dabei endete im September wenigstens die massive Hitzewelle, die in Österreich bis zu 41 Grad brachte. Außerdem regnet es im Jahresvergleich zu wenig, das Regendefizit betrifft 29 Prozent. Regionale Niederschläge konnten die Gesamtlage auch nicht retten.

"Die niedrigen Wasserstände in unseren Flüssen, Seen und im Grundwasser zeigen, dass die Folgen der massiven Trockenheit weit über den Sommer hinausreichen", sagte Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) heute via APA.

Grundwasser extrem niedrig

Besonders gering waren die Niederschläge in Vorarlberg, im Burgenland und in der Steiermark. Mehr als 95 Prozent der Pegelmessstellen vermeldeten niedrige Bestände. 80 Prozent der Messstellen verzeichneten sogar sehr niedrige Pegelstände. Landesweit wiesen Ende September immer noch 90 Prozent der Messstellen einen niedrige oder sehr niedrigen Stand auf.

In Tirol und Vorarlberg sind die Pegelstände sogar noch weiter gesunken. Ein Trendwende gibt es nur in der Steiermark, aber auch hier nur ein minimaler Anstieg der Pegel.

Auch Seen auf dem Tiefsstand

Der Bodensee erreichte am Pegel Bregenz den niedrigsten je gemessenen Wert für diesen Zeitpunkt im Kalenderjahr, und der Neusiedler See liegt nur noch vier Zentimeter über dem historischen Rekordtief von 2022

Die Geosphere Austria geht in den Prognosen auch nicht davon aus, das bald ein massiver Regenfall kommt. Und so einer müsste kommen, über eine längeren Zeitraum, um die Pegel wieder aufzufüllen.

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