Toni Polster:

Wie Rettungsschwimmer und Bademeister

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oe24-Experte verfolgte die Auftaktpartie der Deutschen mit gemischten Gefühlen.
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So schlecht wie die Pizzabäcker aus San Marino haben sie sich bei weitem nicht präsentiert, die WM-Debütanten aus Curaçao. In der zweiten Halbzeit gegen die Deutschen wirkten sie auf mich allerdings teilweise wie Bademeister und Rettungsschwimmer.

Immerhin stimmte der Unterhaltungswert. Wie die Fans das sensationelle Ausgleichstor feierten, das hat schon Spaß gemacht.

Müssen Fußballzwerge wirklich auf die große Bühne?

Kurzzeitig machte ich mir sogar Sorgen um die Deutschen, die ja auch von mir als Mitfavoriten auf den WM-Titel gehandelt werden.

Aber noch einmal: Der Gegner hieß Curaçao, der kleinste WM-Teilnehmer aller Zeiten. Dass sich bei 150.000 Einwohnern weniger gute Fußballer finden als in Deutschland mit seinen 84 Millionen, ist logisch.

In der zweiten Hälfte kamen die Insel-Kicker dann ordentlich ins Trudeln, mit dem 1:7 waren sie noch gut bedient.

Bleibt die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, die WM derart aufzublasen und ob wir wirklich Fußballzwerge auf der großen Fußballbühne brauchen. Ich wage es zu bezweifeln. Erst recht nach dem 7:1 vom Sonntag.

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