Nachdem sowohl US-Präsident Donald Trump als auch der Iran das Ende des Krieges bestätigt haben, gibt der Ölpreis deutlich nach. Der Preis für die Nordseesorte Brent fällt auf 83,51 Dollar je Barrel (72,20 Euro/159 Liter) und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang März. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich auf ein Tagestief von (80,25 Dollar).
Auch interessant
Auch die wichtigsten Vertreter der EU wollen nun Maßnahmen zur Hilfe einleiten. Das umfasse auch "eine rein defensiv ausgerichtete, unabhängige Mission, um die Handelsschifffahrt zu ermutigen und Minenräumung durchzuführen", erklärten Bundeskanzler Friedrich Merz, Präsident Emmanuel Macron, Premierminister Keir Starmer und Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in einer gemeinsamen Stellungnahme.
"Die dringliche Wiederöffnung der Straße von Hormus mit bedingungsloser und uneingeschränkter Freiheit der Schifffahrt ist unerlässlich", hieß es in der Stellungnahme, nachdem die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen bekannt geworden war. Die vier Staaten seien "entschlossen, unseren Teil dazu beizutragen, im Einklang mit unseren jeweiligen verfassungsrechtlichen Bestimmungen". Mit dem Abkommen öffne sich eine Gelegenheit, die Region und die Weltwirtschaft wieder zu stabilisieren.
Europäer stellen Lockerung von Sanktionen in Aussicht
Der Iran dürfe niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangen, bekräftigten die Staats- und Regierungschefs. Sie mahnten daher auch, es sei entscheidend, nach dem neuen Rahmenabkommen mit Teheran "die Folgeverhandlungen über die Einzelheiten abzuschließen und die Vereinbarung rasch und umfassend umzusetzen". Die vier Staaten stellten in Aussicht, später "entsprechende Sanktionen aufzuheben, sofern Iran klare und überprüfbare Schritte in Bezug auf sein Atomprogramm unternimmt".
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden