Android-Beta

WhatsApp-Knall: Neue Funktion löst Riesen-Problem für Millionen Nutzer

Whatsapp bekommt neue Funktionen
© Getty
WhatsApp testet in einer aktuellen Android-Beta-Version ein lang ersehntes Feature zum zeitversetzten Versenden von Nachrichten. Damit können Mitteilungen, Fotos und Videos künftig bis zu zwei Wochen im Voraus exakt auf Datum und Uhrzeit programmiert werden.
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Der weltweit marktführende Messenger WhatsApp arbeitet an einer Neuerung, auf die Millionen Anwenderinnen und Anwender seit Jahren sehnsüchtig gewartet haben. Wie aus aktuellen Entdeckungen in einer internen Testversion für Android hervorgeht, wird es künftig möglich sein, Mitteilungen mit Datum und Uhrzeit vorzuprogrammieren.

"WABetaInfo" entdeckt neue Planungsfunktion in Android-Testversion

Aufgetaucht ist das lang ersehnte Werkzeug konkret im Update der WhatsApp-Beta für Android mit der offiziellen Versionsnummer 2.26.8.11. Identifiziert wurden die Programmcodes von den renommierten Software-Experten des Fachportals "WABetaInfo", die regelmäßig unveröffentlichte Neuerungen des Meta-Konzerns aufspüren. Nutzerinnen und Nutzer fordern eine derartige Funktion bereits seit geraumer Zeit, da sie den Kommunikationsfluss im privaten wie auch im beruflichen Umfeld maßgeblich erleichtert.

Bislang mussten Anwender auf externe Hilfsmittel oder Notizen zurückgreifen, wenn sie eine Nachricht nicht sofort nach dem Verfassen abschicken wollten. Mit der nun getesteten nativen Integration schließt der Dienst eine fundamentale Funktionslücke, die vor allem in drei Kernbereichen spürbare Entlastung bringen soll:

  • Berufliche Kommunikation: Dienstliche Mitteilungen können problemlos außerhalb der regulären Arbeitszeiten vorgeschrieben werden, ohne Kollegen am Abend oder am Wochenende zu stören.
  • Internationale Kontakte: Beim Chatten über unterschiedliche Zeitzonen hinweg lässt sich der Zustellzeitpunkt exakt an den Tagesablauf der Empfänger anpassen.
  • Termine und Erinnerungen: Wichtige Geburtstagsglückwünsche, Fristen oder wiederkehrende Gedankenstützen können Tage im Voraus vorbereitet und punktgenau ausgeliefert werden.

So funktioniert das zeitversetzte Verschicken im Chat

Die technische Bedienung orientiert sich an etablierten Standards, wie man sie unter anderem bereits vom Konkurrenten Telegram kennt. Anstatt die Nachricht mit einem kurzen Tippen auf das Absende-Symbol unmittelbar auf den Weg zu bringen, genügt künftig ein langes Drücken auf den Sende-Button. Dadurch öffnet sich am unteren Bildschirmrand ein übersichtliches Auswahlmenü, über welches das gewünschte Zustelldatum sowie die minutengenaue Uhrzeit festgelegt werden können.

Dabei gelten nach aktuellem Entwicklungsstand klare zeitliche Rahmenbedingungen für die Vorprogrammierung:

  • Der gewählte Sendezeitpunkt muss mindestens zehn Minuten in der Zukunft liegen.
  • Die Vorlaufzeit beträgt maximal zwei Wochen im Voraus.
  • Geplante Nachrichten werden in einer eigenständigen Übersicht gesammelt, in der sie vor dem Versand jederzeit kontrolliert, angepasst oder komplett gelöscht werden können.
  • Die Programmierung funktioniert für alle gängigen Nachrichtenformate, darunter klassischer Fließtext, Internetlinks, Fotos sowie hochauflösende Videos.
  • Das Feature steht uneingeschränkt sowohl in vertraulichen Einzel-Chats als auch in großen Gruppen-Chats zur Verfügung.

Volle Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Offline-Versand

Ein zentraler Aspekt der Neuentwicklung betrifft die Datensicherheit. Auch zeitversetzt übermittelte Mitteilungen bleiben vollständig Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Das bedeutet, dass weder Meta noch unbefugte Dritte Zugriff auf die vorab gespeicherten Inhalte erhalten, während sie auf ihre Auslieferung warten.

Darüber hinaus haben die Entwickler eine bemerkenswerte technische Hürde gelöst: Die Nachrichten werden zum festgelegten Zeitpunkt selbst dann zuverlässig zugestellt, wenn das absendende Smartphone im entscheidenden Augenblick keine Internetverbindung hat oder gänzlich ausgeschaltet ist. Sobald der Programmierbefehl einmal an das System übergeben wurde, läuft der Zustellprozess autark ab. Wann genau das praktische Feature die Testphase verlässt und für die breite Nutzerschaft auf allen Betriebssystemen freigegeben wird, bleibt derzeit noch offen.

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