Epstein-Skandal

US-Politiker wirft Ex-Prinz Andrew Sexualverbrechen vor

Andrew Mountbatten-Windsor
© Getty Images
Der US-Kongressabgeordnete Thomas Massie (55) wirft Andrew Mountbatten-Windsor (66) Sexualverbrechen im Fall Jeffrey Epstein (†66) vor. Zudem fordert er die Freigabe von drei Millionen weiteren Akten.
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Der republikanische Politiker Thomas Massie hat schwere Anschuldigungen gegen den ehemaligen Duke of York, Andrew Mountbatten-Windsor, erhoben. Laut "The Sun" beschuldigt er ihn, in den USA Sexualverbrechen begangen zu haben, und verlangt, dass Freunde des pädophilen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zur Rechenschaft gezogen werden. Andrew bestreitet vehement jegliches Fehlverhalten in Bezug auf seine Verbindung zu dem Multimillionär.

Mountbatten-Windsor war eng mit Sexualstraftäter Epstein befreundet. Der 2019 in Haft gestorbene Multimillionär betrieb jahrelang einen Missbrauchsring, dem zahlreiche minderjährige Mädchen und junge Frauen zum Opfer fielen.

Eines der Opfer, die inzwischen verstorbene Virginia Giuffre, warf Andrew vor, sie mehrfach missbraucht zu haben, zum Teil als sie noch minderjährig war. Der Ex-Prinz bestreitet die Vorwürfe, doch eine Zivilklage Giuffres in den USA endete Berichten zufolge in einem millionenschweren Vergleich.

Millionen Dokumente unter Verschluss

Bereits im heurigen Jänner hatte das US-Justizministerium Millionen Dokumente zum Fall Epstein veröffentlicht. Darin tauchte Andrews Name wiederholt auf, was ihn noch tiefer in den Skandal verwickelte. Nun macht sich Massie dafür stark, dass die Behörden weitere drei Millionen Dokumente aus dem Fall freigeben.

Rückzug aus der Öffentlichkeit

Die fortlaufenden Enthüllungen haben für den Ex-Royal gravierende Konsequenzen. Bereits im vergangenen Jahr wurden Andrew seine royalen Aufgaben entzogen und er wurde aus dem öffentlichen Leben verbannt. Mittlerweile musste er seinen Wohnsitz in der Royal Lodge in Windsor räumen. Er wurde auf ein Bauernhaus auf dem Sandringham Estate in Norfolk verwiesen, wo er seither abseits der Öffentlichkeit lebt.

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