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Umfrage: So zieht Babler die SPÖ auf 15 % runter
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Mit Andreas Babler schlägt die SPÖ derzeit alle Rekorde – wenngleich nur negative. In der Wählergunst ist die Partei erneut auf einem historischen Tiefststand, wie die brandaktuelle Lazarsfeld-Umfrage für oe24 (2.000 Befragte vom 17. bis zum 25. 8., maximale Schwankung 2,2 %) zeigt.
Wäre am kommenden Sonntag eine Nationalratswahl - die SPÖ käme nur noch auf 15 %. So schlecht lag sie bei Lazarsfeld noch nie. Dabei war man bei der Nationalratswahl 2024 war die SPÖ mit ihrem Spitzenkandidaten Andreas Babler ohnehin schon bei blamablen 21,1 % gelandet – in der Regierung und mit einem Vizekanzler Babler gingen nochmals 6,1 Prozentpunkte verloren. Das wirklich Dramatische: Mit nur vier Punkten Abstand spüren die Roten die Grünen Leonore Gewessler bereits im Nacken, wenn der Verfall so weitergeht, haben die Grünen die SPÖ noch im heurigen Jahr eingeholt.
Es ist Babler, der die Partei runterzieht
Dabei ist klar: Es ist Babler, der die Partei nach unten zieht. In der Kanzlerfrage kommt der SPÖ-Chef in den Rohdaten auf nur noch 7 %, die Unentschlossenen hochgerechnet sind das 9 %. Hochgerechnet oder nicht - Babler liegt damit hinter Grünen-Chefin Leonore Gewessler.
Das heißt: Während die SPÖ bei 15 % hält, kommt der Chef nur noch auf 7, hochgerechnet auf 9. Eine Führungsdiskussion ist da unausweichlich.
Sogar die ÖVP schafft 22 % - Trotz Stocker und Totschnig
Sogar die ÖVP, die im Sommer zuerst durch eine Stocker-Sacher-Debatte und dann mit dilettantischen Auftritten von Agrar- und Klimaminister Norbert Totschnig geschlagen wurde, liegt besser: Sie kommt aktuell auf 22 %, was zwar ebenfalls unter ihrem Wahlergebnis von 26,3 % liegt, doch Stocker hat mit dem verunglückten Sager von der Kinderbetreuung, die angeblich keine Arbeit ist, den Aufreger des Sommers geliefert - trotzdem liegt seine Partei besser als am Anfang der Sommerpause. Eher schlecht geht es indes den NEOS, sie kommen aktuell nur auf 7 %, schlechter als noch bei der Wahl (9,1 %).
FPÖ bleibt im Höhenflug
Die FPÖ erreicht indes wieder ihren Umfragen-Olymp: Lazarsfeld berechnet für die Blauen, von deren Chef Herbert Kickl im Sommer so gut wie nichts zu hören war, 38 % (+1). Der FPÖ-Rekord wurde also erneut eingestellt. Gut geht es auch den Grünen: Sie kommen auf 11 %, das sind inzwischen 4 Punkte mehr als die direkte Konkurrenz von den NEOS.
Kickl ist der umgekehrte Babler
Kickl ist da quasi der umgekehrte Babler: Er kommt in den Rohdaten auf 34 %, liegt also nur ein bisschen unter den 38 % bei der Sonntagsfrage. Hochgerechnet bewertet Lazarsfeld Kickl aber mit gleich 47 % - er liegt damit neun Punkte über den Parteiwert und ist somit ein richtiges Zugpferd.
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