Drama in Istanbul!

Türkeis Volleyball-Frauen holen EM-Gold & Olympia-Ticket

Drei türkische Volleyball-Nationalspielerinnen, darunter Zehra Güneş und Melissa Vargas, halten strahlend die goldene EM-Trophäe.
© APA/AFP/OZAN KOSE
Gold-Jubel in Istanbul! Die Türkei gewinnt ein hochdramatisches EM-Finale gegen Italien mit 3:2 im Tiebreak, verteidigt den Titel und löst gleichzeitig das Ticket für Olympia 2028.
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Die türkische Frauen-Volleyball-Nationalmannschaft hat sich in einem hochklassigen und extrem spannenden EM-Finale in Istanbul vor heimischem Publikum die Goldmedaille gesichert. In einem packenden Fünf-Satz-Krimi bezwangen die Gastgeberinnen die Vertretung aus Italien knapp mit 3:2 (16-25, 25-22, 12-25, 25-21, 15-10). Neben dem zweiten Europameistertitel der Verbandsgeschichte nach 2023 lösten die Türkinnen damit auch direkt das begehrte Ticket für die Olympischen Sommerspiele 2028 in Los Angeles.

Italien legt vor – Türkei schlägt dank Vargas zurück

Der Start in das Endspiel verlief zunächst ganz nach dem Geschmack der Italienerinnen. Angeführt von Paola Egonu und Ekaterina Antropova dominierte Italien den ersten Durchgang klar und setzte sich mit 25:16 durch. Die Türkinnen kämpften sich im zweiten Satz jedoch eindrucksvoll zurück. Nach einem 6:12-Rückstand brachte Topstar Melissa Vargas ihr Team Punkt um Punkt heran, ehe Zehra Güneş mit einem entscheidenden Block die erste Führung holte und Satz zwei mit 25:22 an die Gastgeberinnen ging.

Tiebreak entscheidet Krimi im Hexenkessel von Istanbul

Zahlreiche türkische Fans in rot-weißer Kleidung jubeln auf den Rängen der Halle mit erhobenen Arme und schwenken Flaggen.
Hexenkessel in Istanbul: Die türkischen Fans verwandeln die Tribünen im heutigen EM-Finale in ein rotes Meer. Mit lautstarker Unterstützung peitschten die Anhänger ihre Volleyball-Heroinen im dramatischen Tiebreak gegen Italien zum 3:2-Triumph, dem zweiten Europameister-Titel der Verbandsgeschichte und dem Ticket für die Olympischen Spiele. © IMAGO/Anadolu Agency

Nachdem Italien den dritten Satz mit 25:12 erneut klar für sich entschieden hatte, kochte die Stimmung im Hexenkessel von Istanbul im vierten Durchgang über. Die Türkinnen erwischten angeführt von Kapitänin Eda Erdem Dündar den besseren Start und erzwangen mit einem 25:21 den entscheidenden Tiebreak. Im finalen fünften Satz behielt die Heimmannschaft von Beginn an die Nerven, setzte sich souverän mit 15:10 durch und feierte nach acht Turnierspielen mit sieben Siegen den verdienten EM-Triumph. Bronze ging an Serbien, während Österreichs Frauen das Turnier auf Platz 22 beendeten.

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