Geld fließt zurück
Trump-Zölle: Jetzt gibt es Cashback von 1 Millliarde Euro
Börsennotierte Unternehmen in Deutschland haben nach einem Bericht der "WirtschaftsWoche" in den vergangenen Wochen Erstattungen für gezahlte US-Zölle von mehr als 790 Mio. Euro erhalten. Die Zahl gehe aus Finanzberichten und zusätzlichen Angaben der Konzerne hervor, berichtete das Blatt am Freitag. Grund für die Zahlungen seien Zölle, die von US-Präsident Donald Trump eingeführt und dann vom Obersten Gerichtshof im Februar 2026 für unzulässig erklärt worden waren.
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416 Mio. Euro für Logistikriesen DHL
Die größte Erstattung habe dabei der Logistikriese DHL verbucht, hieß es weiter. DHL-Finanzchefin Melanie Kreis hatte Anfang August gesagt, der Konzern habe insgesamt 416 Mio. Euro erhalten. Die Gelder würden an die betroffenen Kunden weitergegeben. DHL rechne mit weiteren Rückzahlungen.
Hohe Rückflüsse habe es auch im Gesundheitssektor gegeben, berichtete das Blatt. Der Medizintechniker Siemens Healthineers hat bis jetzt rund 200 Mio. Euro an Netto-Zollerstattungen erhalten. Beim Laborausstatter Sartorius seien es bisher 26 Mio. Euro und beim Medizin- und Sicherheitsausrüster Dräger rund 22 Mio. Euro. Der Sportartikelhersteller Puma berichtet von Zoll-Rückflüssen in Höhe von rund 49 Mio. Euro und Rational, Weltmarktführer für Großküchengeräte, von 14 Mio. Euro. Weitere Zahlungen dürften folgen, berichtete die "WirtschaftsWoche" weiter. Puma-Konkurrent Adidas rechnet mit Rückflüssen in Höhe von 250 bis 300 Mio. Dollar (knapp 214 bis 257 Mio. Euro).
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