Bundeswehr

Tornados üben in Italien Atomwaffen-Einsatz

Kampfjet Tornado
© EPA
Die Bundeswehr beteiligt sich mit drei Tornado-Kampfflugzeugen des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 an der jährlichen Nato-Übung "Steadfast Noon".
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Die Maschinen werden vom Standort Büchel in Rheinland-Pfalz auf die Aviano Air Base in Norditalien verlegt. Die Übung, die morgen beginnt und zehn bis vierzehn Tage dauert, findet in diesem Jahr unter italienischer Führung statt und umfasst 17 Bündnispartner. Der Umfang entspricht dem Vorjahr mit etwa 2000 Soldaten und über 70 Flugzeugen.

Angriffsverfahren werden geübt

Steadfast Noon dient dem Training der nuklearen Abschreckungsfähigkeit des Bündnisses. Es werden keine scharfen Atomwaffen eingesetzt, sondern nur Übungsbomben ohne Kernsprengkopf.

Geübt werden unter anderem der sichere Transport von Waffen aus unterirdischen Magazinen zu den Flugzeugen, die Montage und Angriffsverfahren.

Deutschland ist über das Konzept der nuklearen Teilhabe eingebunden: In Büchel lagern nach unbestätigten Angaben US-Atomwaffen vom Typ B61, die im Ernstfall von deutschen Tornados abgeworfen werden könnten. Weitere vermutete Lagerorte liegen in Italien, Belgien und den Niederlanden.

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