"Derzeit finden Gespräche statt, um die Aufnahme Syriens in die Mekka-Allianz zu bewerten", erklärte Außenminister Asaad al-Shaibani am Samstag am Rande einer Sicherheitskonferenz in Bahrain. Saudi-Arabien ist ein wichtiger Unterstützer der syrischen Regierung, die nach dem Sturz des Assad-Regimes an die Macht gekommen ist.
Gegen Iran und seine Proxys gerichtet
Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan hatten das Gemeinsame Abkommen von Mekka im August als Reaktion auf den im Februar begonnenen Iran-Krieg und seine Folgen geschlossen. Im Fall eines Angriffs auf eines der drei Mitgliedsländer sind die beiden anderen zur militärischen Unterstützung verpflichtet. Saudi-Arabien bemüht sich derzeit intensiv um Unterstützung gegen Angriffe der pro-iranischen Houthi-Miliz im Jemen. Pakistan und die Türkei haben bis dato keine Angriffe auf die Houthi bekannt gegeben.
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Mit dem Beginn des Iran-Krieges durch die USA und Israel sind auch die Kämpfe zwischen der Houthi-Miliz und der von einer Militärkoalition unter saudi-arabischer Führung unterstützten jemenitischen Regierung wieder eskaliert. Infolgedessen geriet auch das Königreich verstärkt ins Visier direkter Angriffe der Miliz.
Die vom Iran unterstützten Houthi greifen seit Wochen fast täglich Ziele in Saudi-Arabien an. Bei einem Angriff auf den internationalen Flughafen von Riad waren am 10. Oktober 13 Menschen getötet und mehr als 300 weitere verletzt worden. Teheran bestreitet jegliche Beteiligung an den Angriffen der Houthi. Saudi-Arabien wirft dem Iran vor, die Eskalation des Konflikts angeheizt zu haben. Der Iran und Saudi-Arabien gelten als Regionalrivalen.
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