Vorsicht, giftig

Squishy Dumplings: So gefährlich ist das Kinderspielzeug

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Behörden schlagen Alarm: Squishy Dumplings stecken teils voller Schadstoffe. Das beliebte Quetschspielzeug birgt zudem ein hohes Risiko für Erstickungen oder sogar Verbrennungen.
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Ob in Form von Teigtaschen, Käse, Butter oder Würfeln: Knetbares Quetschspielzeug liegt stark im Trend. Doch das EU-Warnsystem für unsichere Produkte, Safety Gate, warnt laut Stiftung Warentest aktuell vor mehreren Modellen. Es besteht eine massive Erstickungsgefahr für kleine Kinder durch sich lösende Kleinteile. Besonders bedrohlich ist es, wenn auf den Verpackungen jegliche Herstelleradresse fehlt, da sich so niemand für die Sicherheit verantwortlich zeichnet. Das betrifft laut Safety Gate unter anderem die Produkte "Steamed Bun", "Squishy Dumpling", "Squishy Fidget Fun", "Squeezy Dumplings" und "Happy Buns".

Schadstoffe im beliebten Quetschspielzeug

Nach Beschwerden über einen chemischen oder benzinartigen Geruch untersuchte die niederländische Behörde NVWA die Produkte genauer. Dabei wurden teils flüchtige organische Verbindungen (VOC) festgestellt, die einen chemischen Geruch verursachen und die Atemwege dauerhaft reizen können. Britische Verbraucherschützer wiesen im Artikel "Squeezy Dumplings" sogar das krebserregende Benzol nach. Derzeit laufen auch in Dänemark, Frankreich und Belgien amtliche Analysen.

Gefährliche Füllungen der Squishy Dumplings

Von außen ist durch die Verpackung meist nicht erkennbar, woraus die kleinen Trendartikel bestehen. Die Lebensmittelnachbildungen beinhalten Gel, Schaumstoff, Flüssigkeiten, Pulver oder Sand und Wasserperlen.

Gerade Sandfüllungen können laut vergangenen Rückrufen mit Asbest belastet sein. Wasserperlen sind für kleine Kinder ebenfalls riskant, da sie sich bei einem Riss der Hülle ausdehnen und beim Verschlucken zu Darmverschlüssen führen oder gar tödlich enden können.

Verbrennungen durch Spielzeug

Videoclips auf sozialen Medien zeigen zudem, wie die Teile in der Mikrowelle erhitzt werden. Die NVWA warnt ausdrücklich vor diesem gefährlichen Spiel. Die Füllung wird extrem heiß, wodurch das Produkt beim Zusammendrücken platzen und ernsthafte Verbrennungen verursachen kann. Entsprechende Verletzungen bei Kindern und Erwachsenen wurden bereits aus Frankreich, Großbritannien und Kanada gemeldet.

Bisher wird nur vor einer begrenzten Anzahl an Produkten gewarnt. Um auf Nummer sicher zu gehen, rät die Stiftung Warentest zu folgenden Schritten: Stark nach Chemie oder Benzin riechendes Spielzeug meiden, auf den Hersteller und Importeur achten, auf Varianten mit Sandfüllung verzichten und rissige Produkte sofort entsorgen.

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