In Weibern

Sonnenblumen statt Baurestmassen: Deponie braucht UVP

Demo vor Landhaus
© ÖVP Aistersheim
Die zuständige Behörde hat am 7. Oktober festgestellt, dass die von der Swietelsky AG geplante Baurestmassendeponie in Weibern (Bez. Grieskirchen) einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden muss.
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Seit mehr als zwei Jahren sorgt die geplante Baurestmassendeponie zwischen Weibern und Aistersheim für massiven Widerstand in der Region. Erst vergangene Woche demonstrierten rund 60 Vertreter:innen der Bürgerinitiative vor dem Linzer Landhaus. Im Oö. Landtag unterstützten anschließend alle Fraktionen einen Dringlichkeitsantrag für strengere Regeln bei neuen Baurestmassendeponien. Künftig soll bereits vor einer Genehmigung geprüft werden, ob zusätzliche Deponiekapazitäten überhaupt benötigt werden; auch Gemeinden sollen stärker eingebunden werden.

Ins Verfahren einbringen

Nun steht fest, dass das konkret eingereichte Projekt in Weibern einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden muss. "Das ist eine wichtige Nachricht für die Menschen in Weibern, Aistersheim und der gesamten Region. In einer UVP müssen die Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und Natur umfassend betrachtet werden. Und vor allem bekommen die betroffene Region, die Gemeinde und die Menschen vor Ort wesentlich stärkere Möglichkeiten, sich in das Verfahren einzubringen", sagt Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne).

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