Dürre-Alarm

Schock: Bauern geht das Futter aus

Eine Hand hält eine frisch geerntete Zuckerrübe auf einem trockenen Feld.
© APA/HELMUT FOHRINGER
Die klimawandelbedingte Rekordtrockenheit führt heuer zu massiven Ausfällen beim Grünschnitt sowie Körnermais und verursacht eine Futtermittelknappheit. Viele Bauern schlachten jetzt ihre Tiere.
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Die Dürre trifft Österreichs Bauern extrem hart. "In den vergangenen Wochen kamen rund dreimal so viele Schlachtkühe zur Vermarktung wie üblich", hieß es von der ARGE Rind, der Dachorganisation von acht Rindererzeugergemeinschaften.

Hitze, akuter Wassermangel und schwache Erträge setzen viele landwirtschaftliche Betriebe so unter Druck, dass sie die Tiere verkaufen müssen, weil sie kein Futter mehr haben. Weil zu wenig wächst: Die Dürre führt zu massiven Ausfällen beim Grünschnitt sowie Körnermais und verursacht so eine Futtermittelknappheit.

FPÖ fordert rasches Dürre-Hilfspaket für Landwirtschaft

Die FPÖ sieht Versäumnisse bei Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) und pocht auf rasche Hilfe für die Landwirte. "Die massiven Schäden durch die Dürre und die drohende Futterknappheit waren seit Wochen, wenn nicht seit Monaten, absehbar. Ebenso kämpfen unsere Bäuerinnen und Bauern mit einem massiven Preisverfall bei zahlreichen landwirtschaftlichen Produkten", so FPÖ-Agrarsprecher Peter Schmiedlechner.

Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) hatte ein Dürre-Maßnahmenpaket in Aussicht gestellt, ohne Details zu nennen. Derzeit streitet man in der Regierung allerdings noch darüber, woher das Geld für die Hilfen kommen soll und welche Bauern begüngstigt werden.

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