Volle 4 Jahre

Pensionsansprüche für Mütter hochschrauben

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"Ich bin selbst bei meiner Mutter und meiner Großmutter aufgewachsen und weiß, was Frauen jeden Tag für ihre Familien leisten", sagt LR Martin Winkler (SPÖ). "Wenn wir es mit Respekt gegenüber Müttern ernst meinen, dann muss sich dieser Respekt auch auf ihrem Pensionskonto wiederfinden."
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Frauen bekommen in Oberösterreich noch immer deutlich weniger Pension als Männer. Der Pensionsunterschied liegt bei rund 44 Prozent. Ein Grund dafür ist, dass es nach wie vor vor allem Frauen sind, die für die Betreuung ihrer Kinder beruflich zurückstecken. SPÖ-OÖ-Chef Martin Winkler will Kindererziehungszeiten deutlich aufwerten. Die Beitragsgrundlage für Mütter soll in Richtung Einkommensmedian auf 3.000 Euro steigen, zudem sollen vier Jahre pro Kind vollständig angerechnet werden.

Fix 8 Jahre bei zwei Kindern

Kindererziehungszeiten werden 2026 mit einer fixen monatlichen Beitragsgrundlage von 2.468,01 Euro bewertet. Gleichzeitig werden grundsätzlich bis zu 48 Monate nach der Geburt eines Kindes für die Pension berücksichtigt. Wird innerhalb dieser vier Jahre ein weiteres Kind geboren, endet die Kindererziehungszeit für das ältere Kind und die 48 Monate beginnen für das jüngere Kind neu.

Beitragsgrundlage auf 3.000 Euro

Winkler fordert deshalb eine grundlegende Überarbeitung der Pensionsanrechnung für Kindererziehungszeiten. Sein Modell steht auf zwei Säulen: Die monatliche Beitragsgrundlage für Kindererziehungszeiten soll von derzeit rund 2.470 Euro auf 3.000 Euro angehoben werden und damit näher an das mittlere Erwerbseinkommen heranrücken. Kindererziehung darf am Pensionskonto nicht deutlich weniger wert sein als Erwerbsarbeit. Und: Die vorgesehenen vier Jahre Kindererziehungszeit müssen für jedes Kind vollständig angerechnet werden. Bekommt eine Mutter innerhalb dieser vier Jahre ein weiteres Kind, dürfen die noch offenen Monate für das ältere Kind nicht einfach verloren gehen.

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