Erster Schnee

ORF-Experte Sigi Fink verrät, wann der Wettersturz kommt

Verschneite Bergstraße durch einen winterlichen Wald, Berge im Hintergrund und Nebel in der Luft.
© Getty Images
In höheren Tälern könnte es sogar ersten Schnee geben.
OE24 auf Google bevorzugen

Es ist bereits Mitte Oktober – die Temperaturen sind aber nach wie vor für die Jahreszeit viel zu mild, Auch am Wochenende wird es wieder bis zu 20 Grad war, wobei im Osten der Nebel immer hartnäckiger wird.

Mit dem stabilen Wetter ist es aber bald vorbei. Wie ORF-Experte Sigi Fink verrät, steht uns ein Wettersturz bevor. "Nach einer wenig ereignisreichen Phase schlägt das Wetter am 20./21./22. Oktober um!", schreibt der Meteorologe auf Facebook. Vor allem in den Südalpen muss man dann mit kräftigen Regen und in höheren Tälern sogar mit Schnee rechnen. Die Niederschläge würden sich dann zwar auf den Großteil des Alpenraums ausbreiten, "dauerhaft nasses Wetter ist weiter nicht in Sicht", so Fink.

Die Prognose für die nächsten Tage

Am Samstag sind Frühnebelfelder besonders im Rheintal, in den Becken des Südens und Südostens, im Donauraum, inneralpin sowie rund um den Neusiedler See anzutreffen, lösen sich aber meist rasch auf. Danach ist es nur zeitweise sonnig, da in der Osthälfte ein ausgedehntes Wolkenband ostwärts zieht. Es bringt aber kaum Niederschlag. Im Westen scheint bis Mittag meist die Sonne nahezu ungestört, danach machen sich dichte Wolken einer Kaltfront bemerkbar. In Vorarlberg und im Norden Tirols ist auch Regen zu erwarten. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest. Null bis zehn Grad hat es in der Früh, 13 bis 18 Grad am Nachmittag.

Am Sonntag wird Hochdruckeinfluss wetterbestimmend. In Becken und Tälern gibt es einige Nebel- und Hochnebelfelder, die sich zum Teil erst im Laufe des Vormittags lichten. Abseits der Nebelfelder und nach deren Auflösung ist es sonnig, mit nur hohen dünnen Wolken. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im westlichen Donauraum auch lebhaft aus östlichen Richtungen. Von zwei bis neun Grad in der Früh steigen die Werte auf elf bis 17 Grad am Nachmittag.

Am Montag setzt sich das Hochdruckwetter im Ostalpenraum fort. In den Morgenstunden gibt es vor allem in den Tälern, Flussniederungen und Beckenlagen einige Nebel- und Hochnebelfelder. Sie lösen sich im Laufe des Vormittags nach und nach auf. Dann scheint verbreitet die Sonne ungestört. Im Donauraum macht sich auflebender Ostwind unangenehm bemerkbar, ansonsten ist es weitgehend schwach windig. Die Frühwerte liegen bei zwei bis neun Grad, die Tageshöchsttemperaturen erreichen zwölf bis 18 Grad.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden