Edel-Caterer

Österreich ist schon jetzt im WM-Finale

© Icon Sportswire via Getty Images
Der Wiener Edel-Caterer DO&CO von Attila Dogudan ist bei den WM-Spielen dabei und setzt schon 2,5 Milliarden Euro um
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Beim Finalspiel der Fußballweltmeisterschaft ist Österreich fix im Stadion in New York dabei. Dort spielt Attila Dogudan mit seinem Catering-Imperium groß auf. Der Wiener wird bei etwa 20 Spielen der FIFA Fußball-WM in Mexiko, New York und Miami für das leibliche Wohl von über 70.000 VIP-Gästen sorgen.

Auch beim neuen Formel-1-Rennen in Madrid im September 2026 ist DO&CO vertreten. Natürlich ist man auch nächstes Wochenende in Spielberg in der Steiermark dabei, wo man im Paddock für die Formel-1-VIP-Gäste catert.

Ein Mann im Sakko spricht gestikulierend vor unscharfem Hintergrund bei einer Veranstaltung.
Attila Dogudan, CEO von DO&CO. © Getty Images for FC Bayern

Rekordumsatz von 
2,5 Milliarden Euro

Der börsennotierte Wiener Cateringkonzern DO&CO hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025/26 das bisher beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt. Der Nettogewinn wuchs im Jahresvergleich um 14,4 Prozent auf 105,77 Mio. Euro. Die Erlöse kletterten um 7,1 Prozent auf rund 2,46 Mrd. Euro. Getragen wurde das Wachstum von einer anhaltend starken Nachfrage in allen Geschäftsbereichen.

Airline-Catering bleibt Cashcow

Wichtigster Umsatzbringer blieb das Airline-Catering, das um 7,1 Prozent auf 1,95 Mrd. Euro zulegte. Das Unternehmen profitierte hier unter anderem von Investitionen der Fluglinien in Premiumprodukte.

Im Event-Catering stiegen die Erlöse um 5,9 Prozent auf 323,4 Mio. Euro.

Der Bereich Restaurants, Lounges und Hotels legte um 9,0 Prozent auf 188,1 Mio. Euro zu.

Im 1. Quartal 2026/27 werden Neukunden wie Emirates aus Boston, Air Canada, Royal Air Maroc und Egyptair von Los Angeles, JetBlue von Mailand und Egyptair von Chicago bedient.

Neuer Großkunde aus Vereinigten Staaten

Als neuen Großkunden präsentiert DO&CO die American Airlines in Chicago mit 170 Abflügen pro Tag. Zudem kündigt das Unternehmen einen neuen Demel in London ab 2027 an. Mehr Gewinn. Auch operativ verbesserte sich DO&CO im gerade abgelaufenen Geschäftsjahr: Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 15,6 Prozent auf 212,3 Mio. Euro, die EBIT-Marge verbesserte sich von 8,0 auf 8,6 Prozent.

Die Nettoverschuldung im Verhältnis zum operativen Gewinn (EBITDA) wurde bis Ende März 2026 weiter von 0,64 auf 0,05 abgebaut. Wie bereits Anfang Juni angekündigt, schlägt der Vorstand für 2025/26 eine auf 2,50 Euro je Aktie erhöhte Dividende vor.

Die Zahl der Beschäftigten wuchs um 7,8 Prozent auf durchschnittlich 16.450. Im neuen Geschäftsjahr dürfte man dank dem Mega-Ereignis der Fußballweltmeisterschaft noch einmal besser abschneiden.

Zuletzt kündigte Attila Dogudan an, dass er sich unter anderem in Wien auf die Ausbildung von Spitzen-Fachkräften für sein Gastronomie- und Event-Unternehmen fokussieren werde. Denn DO&CO wächst beträchtlich, hat den Umsatz in den letzten Jahren verzehnfacht. Seit dem Corona-Tiefstand im Oktober 2020 ist die DO&CO-Aktie von 31 Euro auf aktuell 215 Euro gestiegen. Sie hat sich somit fast versiebenfacht. Bei der WM drückt jetzt ganz Österreich dem Nationalteam die Daumen. Damit auch das Team im Finale dabei sein wird.

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