Verbündeter brüskiert

Neuer Trump-Hammer - wegen Diktator Kim

Donald Trump und Kim Jong Un geben sich an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea die Hand.
© Getty Images
Die Manöver seien völlig unangemessenes und würden ein feindseliges Signal senden.
OE24 auf Google bevorzugen

US-Präsident Donald Trump hat das Verteidigungsministerium angewiesen, die gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea deutlich zu reduzieren. Dies teilte er am Sonntag auf seiner Online-Plattform Truth Social mit. Es sei zwar zu spät, die für den 17. bis 27. August geplanten jährlichen Übungen "Ulchi Freedom Shield" komplett abzusagen, er sei jedoch nicht glücklich über die US-Teilnahme, erklärte Trump.

Kritik an Südkorea

Der Präsident verwies zur Begründung auf seine sehr gute Beziehung zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un. Die Manöver seien teuer und sendeten ein völlig unangemessenes und feindseliges Signal an ein Land, das sich während seiner Präsidentschaft respektvoll und nicht bedrohlich verhalten habe, schrieb Trump.

Trump kritisierte zudem die Haltung Südkoreas im Konflikt der USA und Israels mit dem Iran. Er habe den südkoreanischen Präsidenten kürzlich gefragt, ob sich das Land an der Denuklearisierung des Iran beteiligen wolle, was dieser mit den Worten "Nein danke" abgelehnt habe.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden