Was für ein Wahnsinn! Ganze 28 Jahre lang war der britische Ex-Fallschirmjäger Karl Bushby (57) auf Achse, hat 50.000 Kilometer hinter sich und vier Kontinente bezwungen.
Liebeskummer-Geschichte als Start
Gestern gab es in seiner Heimatstadt Hull (Nordostengland) kein Halten mehr: Hunderte jubelnde Fans bereiteten dem Heimkehrer einen absoluten Gänsehaut-Empfang.
Dahinter steckt eigentlich eine Liebeskummer-Geschichte: Im November 1998 war nach der Trennung von seiner Ehefrau Bushbys Welt zerbrochen. Der damals 29-Jährige packte seine Sachen, flog nach Chile und lief einfach los.
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Diese eiserne Regel befolgte er
Seine eiserne Regel an sich selbst: Keinerlei Transportmittel! Kein Auto, kein Zug, kein Flieger – nur die eigenen Beine.
Die Reise durch Süd-, Mittel- und Nordamerika lief alles noch nach Drehbuch. Doch dann kam der gefährlichste Teil der Reise: Bushby marschierte mitten im Winter über die zugefrorene Beringstraße von Alaska nach Russland – und wurde von den russischen Behörden aufgehalten.
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Visum-Sperren, die Finanzkrise 2008 und das Coronavirus verdammten den Abenteurer zu insgesamt 14 Jahren Zwangspause. "Es war nicht einfach, und genau darum ging es ja auch", lacht der nimmermüde Brite heute.
Doch noch ein Happy End
Für den letzten Schritt nach England zog sich Bushby im Oktober sogar die Badehose an und schwamm kurzerhand durch den eiskalten Ärmelkanal.
Jetzt, nach fast drei Jahrzehnten und 29 durchquerten Ländern, drückt er endlich seine Mama wieder in die Arme und konnte seinen Sohn wiedersehen. Das größte Highlight wartete aber am Streckenrand: Bushby lernte zum allerersten Mal seine zwölfjährige Enkelin kennen, die während seiner Weltreise geboren wurde. Was für ein Happy End!
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