Elektro-Antriebe

Mobilitäts-Riese eröffnet Millionen-Werk in Wr. Neudorf

Elektromechanische Antriebe für Fahrzeuge als Spezialgebiet.
© TSA
Das neue Stanzzentrum von Traktionssysteme Austria (TSA) in Wiener Neudorf ist am Donnerstag offiziell eröffnet worden. Investiert wurden nach Firmenangaben rund 9,5 Mio. Euro.
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Mit dem Werk 3a bündelt der Hersteller elektromechanischer Antriebe für Schienen- und Straßennutzfahrzeuge zentrale Stanz- und Umformprozesse an einem Standort.

Künftig wird der gesamte Bedarf an Elektroblechen selbst produziert, bisher lag die Eigenfertigungsquote bei 20 bis 25 Prozent.

Automatisierung, Präzision und bessere Fertigung

"Mit dem neuen Stanzzentrum stärken wir gezielt unsere eigene Fertigung, erhöhen die Wertschöpfung am Standort und gewinnen zusätzliche Flexibilität entlang der gesamten Lieferkette - ein wichtiger Schritt, um TSA langfristig wettbewerbsfähig und zukunftssicher aufzustellen", sagte TSA-Geschäftsführer Harold Schmidt. Der Fokus liegt auf Automatisierung, Präzision und einer energieeffizienten Fertigung. Mit einer zweiten Stanzmaschine, die 2027 hinzukommen soll, werden dann fünf Millionen Bleche pro Jahr hergestellt.

Die "TSA-City" bildet die langfristige Vision - aus ursprünglich einer Fertigungshalle soll sich ein integrierter Standort mit vier Produktionshallen entwickeln. Die Zahl der Arbeitsplätze soll sich damit von derzeit rund 450 auf 550 bis zum Jahr 2030 erhöhen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sah ein "starkes Bekenntnis zum Industriestandort Niederösterreich". (APA)

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