Neue Studie

Mietwohnungen: Berlin wird noch teurer

Berlin wird noch teurer.
© Svetlana Gryankina - Fotolia
Die Wohnungssuche in Berlin wird immer teurer: Im dritten Quartal 2026 stiegen die Angebotsmieten in der Hauptstadt um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal – mehr als in jeder anderen der acht größten deutschen Städte. Auch bundesweit zieht die Mietpreisentwicklung wieder an.
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Die Zahlen des neuen GREIX-Mietpreisindex des Kiel Instituts für Weltwirtschaft zeichnen ein deutliches Bild: Deutschlandweit verteuerten sich neu angebotene Wohnungen zwischen Juli und September um durchschnittlich 1,2 Prozent. Das ist der stärkste Quartalsanstieg seit Anfang 2025. Im zweiten Quartal hatte das Plus noch bei 0,8 Prozent gelegen.

Besonders stark trifft es Berlin: Mit einem Zuwachs von 2,1 Prozent liegt die Hauptstadt im Städtevergleich vorn. Düsseldorf folgt mit zwei Prozent. Im Jahresvergleich führt dagegen Hamburg: Dort stiegen die Angebotsmieten innerhalb von zwölf Monaten um 6,7 Prozent.

Bisher günstigere Wohnungen werden teurer

Auffällig ist die Entwicklung bei Bestandswohnungen: Deren Angebotsmieten legten bundesweit im dritten Quartal um 1,2 Prozent zu. Bei Neubauwohnungen betrug der Anstieg lediglich 0,6 Prozent. Ein möglicher Grund: Die hohen Preise für Neubauten schränken den Kreis potenzieller Mieter zunehmend ein.

Auch abseits der Metropolen verschärft sich die Lage. In Bochum, Augsburg und Mannheim verteuerten sich die Angebotsmieten im Jahresvergleich um fünf bis 6,3 Prozent.

Der GREIX-Index wertet Mietangebote aus 37 Städten und Regionen aus und bündelt Daten aus mehr als 100 Quellen. Er misst Angebotsmieten, nicht automatisch die Erhöhungen bestehender Mietverträge. Die Ergebnisse zeigen dennoch, wie schwierig es für Wohnungssuchende wird, bezahlbaren Wohnraum zu finden.

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