Hand abgehackt

Macheten-Attacke in Berlin: Täter stellt sich

SEK-Einheiten durchsuchten das Einkaufszentrum.
© Getty Images
Kurz nach der blutigen Macheten-Attacke im Berliner Dong Xuan Center kam der Tatverdächtige in eine Polizeidienststelle - der Mann ist in Haft. Er soll seinem Opfer eine Hand abgehackt haben.
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Der Mann (53), nach dem mehr als 100 Einsatzkräfte im Dong Xuan Center suchten, erschien auf einer Polizeidienststelle, während ein Spezialeinsatzkommando das Gelände in Lichtenberg noch absuchte. Beamte stellten seine Identität fest und nahmen ihn fest. Ein Ermittlungsrichter soll über den Haftbefehl entscheiden.

Die Bluttat ereignete sich am Montag gegen 11.30 Uhr auf dem asiatischen Großmarkt an der Herzbergstraße. Nach Angaben der Polizei soll  der Tatverdächtige einen 40-jährigen Kontrahenten mit einem messerähnlichen Gegenstand angegriffen haben, Zeugen sprechen von einer Machete. Rettungskräfte fanden das Opfer mit schweren Verletzungen am Bauch und an den Armen und mit hohem Blutverlust. Die B.Z. berichtet,  dem Opfer sei eine Hand abgeschlagen worden. Mit notärztlicher Begleitung kam der Schwerverletzte ins Krankenhaus und wurde sofort operiert. Lebensgefahr besteht nicht mehr.

Eine Tat der organisierten Kriminalität?

Der Verdächtige floh in ein weiteres Gebäude, die Polizei sperrte das Areal, führte Menschen aus der Halle und kontrollierte sie. Das SEK durchsuchte vor allem Halle 6, weil die Ermittler den Täter noch im Center vermuteten. Er war schon weg, die Tatwaffe suchten sie weiter.

Warum der Macheten-Täter zugeschlagen hat, ist offen. Das Dong Xuan Center steht seit Jahren im Fokus von Einsätzen wegen organisierter Kriminalität, illegaler Beschäftigung, Schmuggel und Steuerdelikten.

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