F1-Kalender

Letzter Tanz in Zandvoort: Verstappen nimmt Abschied

Ein Mann in Red Bull Racing Teamkleidung spaziert mit anderen Teammitgliedern im Fahrerlager.
© Getty Images
Nach Sonntag ist Schluss: Verstappen verliert sein Heimrennen in den Dünen.
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Für Max Verstappen wird es ein emotionales Wochenende. Wenn die Formel 1 am Sonntag zum vorerst letzten Mal in Zandvoort fährt (15 Uhr, live ServusTV und im Sport24-Liveticker), verabschiedet sich der Niederländer von seinem Heim-Grand-Prix. Nach sechs Rennen seit dem Comeback 2021 verschwindet der spektakuläre Dünenkurs wieder aus dem Kalender.

"Es ist eine der besten Strecken im Kalender. Ich werde sie ganz gewiss vermissen", sagt Verstappen. Auch seine Vertragsverlängerung bei Red Bull bis 2030 ändert nichts am Aus. Die Veranstalter hatten die Entscheidung bereits zuvor getroffen.

Dreimal machte Verstappen die Dünen zur Party

Kaum ein Grand Prix ist so eng mit einem Fahrer verbunden. Verstappen gewann nach der Rückkehr der Formel 1 nach Zandvoort 2021 gleich die ersten drei Rennen. 2024 und 2025 musste er sich jeweils einem McLaren geschlagen geben und wurde Zweiter.

"Ich habe so viele schöne Erinnerungen hier in Zandvoort, und es war ein Privileg und einer meiner vielen Höhepunkte, in den letzten Jahren vor meinem Heimpublikum fahren zu dürfen", sagt der vierfache Weltmeister. Für den Abschied nimmt er sich deshalb vor allem eines vor: "Ich will es einfach mit den Fans genießen."

Zwei Formel-1-Autos fahren vor Zuschauern und einem Riesenrad auf der Rennstrecke in Zandvoort.
Verstappen feierte dreimal in Folge eine Party vor der Dünenkulisse. © EPA

Sportlich dürfte der ganz große Abschiedscoup schwierig werden. Verstappen liegt als WM-Sechster bereits 110 Punkte hinter Spitzenreiter Kimi Antonelli. Zuletzt in Ungarn wurde er hinter McLaren-Pilot Lando Norris Zweiter.

Fahrer bedauern das Zandvoort-Aus

Nicht nur Verstappen wird den Kurs vermissen. Ferrari-Star Charles Leclerc lobt den Charakter der Strecke, Audi-Pilot Nico Hülkenberg spricht von einem "echten Fest". Auch Sergio Pérez bezeichnet Zandvoort als "großartiges Rennen".

Dass trotzdem Schluss ist, hat wirtschaftliche Gründe. Grand-Prix-Direktor Robert van Overdijk erklärte, der privat geführte Veranstalter müsse die Chancen einer Fortsetzung gegen "andere Risiken und Verantwortlichkeiten" abwägen.

Damit verliert die Formel 1 trotz voller Tribünen und der Oranje-Party einen europäischen Fixpunkt. Gleichzeitig expandiert die Königsklasse weiter: Am 13. September feiert Madrid seine Formel-1-Premiere.

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