Um gesundes Gewebe besser zu schonen, wird aktuell an sogenannten "Mixed Beams" geforscht: einer Kombination aus Kohlenstoff- und Heliumionen. Kohlenstoff zerstört dabei die Krebszellen, während das Helium den Körper durchquert und die Überwachung der Anatomie in Echtzeit ermöglicht.
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Forscherin Elisabeth Renner erklärt den Ansatz: "Weil das Verhältnis zwischen Ladung und Masse fast gleich ist, bewegen sich die beiden Ionensorten im Teilchenbeschleuniger auch fast exakt auf derselben Bahn und wir können sie gleichzeitig auf hohe Energien beschleunigen und zu den Patienten lenken."
Internationale Aufmerksamkeit für Verfahren
Die Herausforderung bestand bisher darin, das Mischungsverhältnis beider Ionen zu messen, ohne den Strahl dafür stoppen zu müssen. Dem Team gelang nun eine elegante Lösung: Da ein Kohlenstoffkern 0,065 % weniger Masse besitzt als drei Heliumkerne, verhalten sie sich im Beschleuniger minimal unterschiedlich. Überwacht man die nötigen Frequenzkorrekturen zur Strahlstabilisierung, lässt sich das Mischungsverhältnis exakt berechnen.
Renner fasst den Erfolg zusammen: "Wir konnten zeigen, dass sich mit dieser Methode der Helium- bzw. Kohlenstoffanteil des Strahls messen lässt, ohne den Strahl zu beeinflussen oder zu unterbrechen." Dieser international beachtete Durchbruch macht künftige Behandlungen noch präziser und sicherer.
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