Winter-Trick

Kitzbühel startet mit Konserven-Schnee in Skisaison

© Instagram / kitzski
Während andernorts noch auf den Saisonstart gewartet wird, können in Kitzbühel bereits die ersten Schwünge gezogen werden. Mit einer 600 Meter langen Piste am Resterkogel eröffnet KitzSki als erstes Nicht-Gletscherskigebiet die Wintersaison – möglich macht das eingelagerter Schnee.
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Der Winterstart in Kitzbühel ist da – und das bereits Anfang November. Dank sogenanntem Snowfarming kann die Bergbahn Kitzbühel am Resterkogel schon jetzt eine präparierte Piste anbieten. Der Schnee dafür wurde über den Sommer konserviert und im Herbst wieder auf der Piste verteilt. Inzwischen sorgt auch Naturschnee für winterliche Bedingungen.

Vor allem für Ski-Profis gedacht

Die 600 Meter lange Strecke ist allerdings kein regulärer Saisonstart des gesamten Skigebiets. Vielmehr dient sie als Trainingszentrum für Nationalteams, Skigymnasien und Skiclubs aus Tirol, Salzburg und Süddeutschland.

"Wir wollen damit zeigen, dass wir auch so etwas können", erklärt Bergbahn-Chef Anton Bodner gegenüber der "Tiroler Tageszeitung". Von Montag bis Freitag ist die Piste exklusiv für Trainingszwecke reserviert. Die Nachfrage ist groß: Bereits mehr als 400 sogenannte "Lines", also Pistenteile für Trainingseinheiten, sind gebucht.

Am Wochenende dürfen alle auf die Piste

Auch Hobbyskifahrer kommen auf ihre Kosten: Am 6. und 7. November können Wintersportler die ersten Schwünge der Saison am Resterkogel ziehen. Geöffnet sind die Piste Nummer 71 sowie die Panoramabahn II und der Resterkogel-Lift. Auch am 14. und 15. November ist Publikumsskilauf geplant.

Die Bergbahn will damit vor allem eines: Lust auf den Winter machen. Die Bedingungen seien hervorragend, betont Bergbahnvorstand Christian Wörister. Auch Wolfgang Maier, Vorstand Sport des Deutschen Skiverbandes, zeigte sich von den Trainingsmöglichkeiten überzeugt.

Früher Saisonstart wird zur Herausforderung

Für die Seilbahnunternehmen wird es zunehmend wichtiger, möglichst früh in die Wintersaison zu starten. Eine Verlängerung am Saisonende werde hingegen schwieriger, erklärt Bodner. Wenn die Menschen im Frühling lieber Rad fahren oder im Biergarten sitzen, sinke die Lust auf das Skifahren.

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Umso wichtiger sei es, die passenden Zeitfenster für die Beschneiung zu nutzen. Der frühe Trainingsstart am Resterkogel zeigt, wie KitzSki mit Snowfarming zusätzliche Möglichkeiten schafft, bevor der reguläre Skibetrieb beginnt.

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