Sängerin Paris Jackson (28) hat vor dem Los Angeles Superior Court rechtliche Schritte gegen die Verwaltung des Nachlasses ihres 2009 verstorbenen Vaters Michael Jackson eingeleitet.
Auch interessant
Jackson-Trust
In dem am 29. Oktober eingereichten Antrag fordert sie die umgehende Überweisung von 600 Millionen Dollar an den Michael Jackson Family Trust. Dieser Schritt soll den Geschwistern Prince (29), Paris und Bigi (24) zugutekommen, deren Treuhandkonten laut dem Gerichtsdokument auch mehr als 17 Jahre nach dem Tod des King of Pop noch nicht vollständig finanziert worden sind.
Das Star-Foto des Tages
1 / 12
Schwere Vorwürfe gegen Nachlassverwalter
Im Zentrum der Vorwürfe steht der langjährige Nachlassverwalter John Branca, der den Popstar bereits seit 1985 vertrat. Paris Jackson wirft Branca vor, eine eiserne Kontrolle über die Geschwister auszuüben und Zahlungen nach eigenem Ermessen zu kürzen oder als Druckmittel einzusetzen. Laut dem Testament ihres Vaters sollten die Kinder ab ihrem 21. Geburtstag regelmäßige Einkünfte aus dem Trust erhalten, was nach Aussage der Klägerin in der vorgesehenen Form nie umgesetzt wurde.
Nachlassverwalter verweist auf Steuerstreit
Ein Sprecher des Nachlasses wies die Anschuldigungen zurück und betonte, dass den Begünstigten bereits über 200 Millionen Dollar ausgezahlt worden seien. Eine vollständige Finanzierung der Trusts sei rechtlich erst möglich, wenn offene Verfahren geklärt sind, darunter ein laufender Rechtsstreit mit der US-Steuerbehörde IRS um 700 Millionen Dollar an Steuern und Strafen.
Jackson argumentiert dagegen, dass der Nachlass nach Milliardeneinnahmen aus Verkäufen von Musikrechten und Immobilien über ausreichend liquide Mittel verfüge, um die geforderte Summe sicher auszuzahlen.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden