Teuerung

Inflation im September bei 3,6 Prozent

Frau steht an Tankstelle, wirkt verärgert und hält eine Zapfpistole in der Hand.
© Getty Images/iStockphoto
Teuerung in Österreich bleibt hoch. Besonders Heizöl (+63%) und Diesel (+42%) sind deutlich teurer als im Vorjahr. Pellets sind um ein Drittel teurer, Benzin kostet um ein Viertel mehr. Parkgebühren (+20%) und Flugtickets (+12%) treiben ebenfalls die Teuerung im Verkehr. Mittagsmenüs kosten um 4,6% mehr.
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Stark erhöhte Treibstoff- und Heizölpreise heizen die Teuerung in Österreich an. Im September stieg die Inflationsrate auf 3,6 Prozent, nach 3,2 Prozent im August.

Die Schnellschätzung der Statistik Austria wurde damit am Freitag bestätigt. Ohne Treibstoffe und Heizöl wäre die Inflation nur bei 2,4 Prozent gelegen!

Bedeutendster Preistreiber bleibe aber nach wie vor der Dienstleistungsbereich.

Preise im Verkehrssektor stiegen im September im Schnitt um 10 Prozent

Die Preise im Verkehrssektor stiegen im September durchschnittlich um 10 Prozent und damit stärker als im August (+7,8 Prozent).

Der wesentlichste Schub kam hier von Treibstoffen, die um mehr als ein Drittel höher als im Vorjahresmonat (+34,8 Prozent) lagen.

Zwei junge Frauen stoßen mit Biergläsern an einem Tisch im Freien beim Filmfestival an.
Einkehren in der Gastro wurde um 4,4 Prozent teurer. © -

Gastro wurde teurer

Ins Gewicht fiel auch der Preisanstieg in der Gastronomie, der mit 4,4 Prozent aber etwas geringer als im Vormonat August ausfiel (+4,7 Prozent).

Mittagsmenüs kosten um 4,6% mehr als im Vorjahresmonat.

Lebensmittel wurden im Jahresvergleich mit plus 0,4 Prozent nur geringfügig teurer.

“"Der bestätige Anstieg der Inflation ist weiterhin fast zur Gänze auf die deutlich höheren Preise für Treibstoffe und Heizöl zurückzuführen. Genau hier ergreifen wir seitens der Bundesregierung entsprechende Maßnahmen: Mit der seit 1. Oktober wirksamen Spritpreisbremse setzen wir gezielt bei einem der stärksten Preistreiber an und sorgen für eine Dämpfung der Treibstoffpreise. Für uns bleibt klar: Wir arbeiten weiter konsequent daran, die Teuerung einzudämmen."”

Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP)

Die Regierung verweist auf die Spritpreisbremse. In Brüssel sucht Kanzler Stocker mit anderen Regierungschefs nach Mechanismen, um die Energie-Teuerung in Europa einzudämmen.

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