Der Wirbelsturm der Kategorie zwei traf am frühen Samstag im Bundesstaat Florida auf Land und schwächte sich danach zu einem Sturmtief ab, wie die Behörden mitteilten. Am Mittag waren noch rund 670.000 Haushalte in Florida, Alabama, Georgia und Mississippi ohne Strom.
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Zwei der Opfer starben laut Medienberichten und Behördenangaben, als umstürzende Bäume ihre Häuser trafen. Floridas Gouverneur Ron DeSantis erklärte, es habe kurz nach dem Eintreffen des Sturms zunächst keine Notrufe für Rettungseinsätze gegeben, was auf begrenzte Schäden hindeute. "Es gibt noch viele Gefahren nach dem Sturm, vor denen sich die Menschen in Acht nehmen sollten, aber bisher haben wir viele Einsatzkräfte vor Ort, die nicht angefordert wurden", sagte DeSantis dem Fernsehsender Fox News. Das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) warnte vor Sturmfluten, Sturzfluten und möglichen Tornados im Südosten der USA.
Notstand in Florida und Alabama
In der Küstenstadt Pensacola in Florida gibt es nach Angaben des Bürgermeisters Probleme mit der Trinkwasserversorgung. Der Flughafen der Stadt, der zehntgrößte des Bundesstaates, wurde beschädigt und bleibt bis auf Weiteres für kommerzielle Flüge geschlossen. In Alabama warnte der Katastrophenschutz vor gefährlichen Straßenverhältnissen durch umgestürzte Bäume und Stromleitungen im Bezirk Houston County. Um Bundeshilfen freizugeben, wurden Notstandserklärungen für Florida und Alabama gebilligt, wie Heimatschutzminister Markwayne Mullin mitteilte. US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag zu den Vorbereitungen auf den Wirbelsturm gesagt, die Lage sei "unter Kontrolle".
Der erste Hurrikan der atlantischen Saison 2026 wirkte sich auch stark auf die amerikanische Energieproduktion aus. Im Golf von Mexiko blieben am Samstag 69 Prozent der Öl- und 57 Prozent der Erdgasförderung stillgelegt. Nach Behördenangaben waren 113 Förderplattformen und damit 30 Prozent der Anlagen weiterhin evakuiert. Um Lieferausfälle auszugleichen, gab das US-Energieministerium bis zu vier Millionen Barrel Rohöl aus der strategischen Erdölreserve frei. Die Energiekonzerne Shell und Chevron begannen unterdessen damit, wieder Personal auf ihre Plattformen zu schicken, um die Produktion schrittweise wieder hochzufahren.
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